EU-Kommission will Onlinedurchsuchungen

Weitreichende Überwachungskompetenzen zur Bekämpfung von Internetkriminalität

Der EU-Ministerrat will sich in den kommenden fünf Jahren weitgehende Kompetenzen sichern, um Internetkriminalität zu bekämpfen. Dazu gehören die Überwachung von Internetverkehr, gemeinsame Ermittlungsteams sowie Onlinedurchsuchungen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die EU-Minister haben eine neue Strategie entworfen, um Internetdelikte zu bekämpfen. Diese sieht vor, dass Strafverfolger und "privater Sektor" bei der Verfolgung der Täter weitgehend zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen.

Zu den Maßnahmen, bei denen sich Ermittler und Unternehmen unterstützen sollen, zählen die EU-Politiker die Überwachung des Internetverkehrs, den Einsatz europäischer Strafverfolgungsteams sowie europaweite Onlinedurchsuchungen. Außerdem schlägt die Kommission vor, eine "Warnplattform als Sammelstelle für Berichte über in den EU-Mitgliedstaaten begangene Internetdelikte" einzurichten. Dafür will die Kommission 300.000 Euro bereitstellen. Den Aufbau soll Europol übernehmen.

Internetkriminalität stelle eine wachsende Bedrohung für die EU-Bürger dar, begründeten die EU-Minister ihre Initiative. Dazu gehörten Datendiebstahl, Spam, Identitätsdiebstahl und Kinderpornografie. Diese neue Strategie fördere "die dringend benötigte operative Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten", sagte Jacques Barrot, Vizepräsident der EU-Kommission.

In Deutschland ist der Versuch der Regierung, eine Onlinedurchsuchung einzuführen, gerade am Widerstand der Länder gescheitert.

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Darq 04. Dez 2008

Angst vor der eigenen Verantwortung hm? Was gab es 1850 nicht was es heute gibt? Abgase...

Senior-Wikinger 03. Dez 2008

Ich habe in diesem Forum bereits an anderer Stelle ausgeführt, dass alle zur EU-Wahl...

Weeezer 02. Dez 2008

Tausend und einmal kommen unsere sogenannten "Volksvertreter" mit ihrem Plan zur...

Frank B. 02. Dez 2008

vor allem, weil Die EU das so will!



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