Abo
  • Services:

FCC-Chef Martin will kostenloses WLAN für die USA

Kritik an kostenlosem, gefiltertetem Internetzugang

Auf der kommenden Sitzung der US-Regulierungsbehörde will deren scheidender Chef Kevin Martin Pläne für ein landesweites kostenloses WLAN vorlegen. Die Zugänge sollen langsam sein, Filterprogramme sollen Jugendschutz sicherstellen. Verbraucherschützer und Mobilfunkanbieter kritisieren Martins Vorhaben.

Artikel veröffentlicht am ,

Kevin Martin, Vorsitzender der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC), will kurz vor seinem Abschied aus dem Amt seinen Landsleuten einen kostenlosen drahtlosen Internetzugang bescheren. Einen entsprechenden Vorschlag wolle Martin der Kommission bei ihrem kommenden Treffen vorlegen, berichtet das Wall Street Journal.

Stellenmarkt
  1. a. hartrodt (GmbH & Co) KG, Hamburg
  2. Fette Compacting GmbH, Mechelen (Belgien)

Danach soll ein Viertel des Frequenzspektrums, das die FCC versteigern will, für einen kostenlosen Internetzugang reserviert werden. Der erfolgreiche Bieter soll dann zwei verschiedene Zugänge anbieten: einen schnellen, für den die Nutzer bezahlen, und einen kostenlosen, langsameren. Letzterer soll zudem mit Filtern ausgerüstet werden, die nicht jugendfreie Inhalte blockieren.

Martins Vorschlag erntete bereits heftige Kritik: So monieren Verbraucherschützer, die Filterbemühungen der FCC gingen zu weit. Die FCC hat allerdings angeboten, Erwachsenen die Möglichkeit zu bieten, die Filter zu umgehen und so Zugang zu allen Websites zu bekommen.

Kritik kommt auch von den Mobilfunkanbietern. Diese hatten bereits im Sommer 2008 Martin aufgerufen, die Ausschreibung für die Frequenzblöcke zu überdenken. Sie befürchten, dass diese bereits vorhandene Frequenzen stören, was zu Ausfällen führen könnte. Vor allem T-Mobile USA sieht negative Konsequenzen für sein UMTS-Netz. Nach einem Test hatte die FCC die Beschwerde von T-Mobile jedoch als unbegründet zurückgewiesen.

Bemerkenswert ist, dass die FCC einen praktisch gleichlautenden Vorschlag des Anbieters M2Z aus dem Jahr 2006 im Sommer 2007 abgewiesen hat. Grund war allerdings, dass M2Z beantragt hatte, die FCC möge dem Unternehmen die Frequenzen ohne Ausschreibungsverfahren überlassen. Das sei nicht im öffentlichen Interesse, begründete die FCC seinerzeit.

Das Treffen soll am 18. Dezember 2008 stattfinden. Da der Vorsitz der FCC ein politisches Amt ist, wird es voraussichtlich das letzte unter dem Vorsitz von Martin sein, auch wenn Martin in einigen Punkten, wie etwa der Netzneutralität, dem künftigen Präsidenten Barack Obama näherstehen dürfte als seinen eigenen republikanischen Parteifreunden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. und 4 Spiele gratis erhalten

Satei 02. Dez 2008

Wieso? Ich würde den Vorschlag gut finden, abgesehen von der Jugendschutzgeschichte, das...


Folgen Sie uns
       


Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live

Fallout 76 wird Multiplayer bieten, Starfield und Elder Scrolls 6 werden angekündigt und Bethesda bringt mit Rage 2 und Doom Eternal jede Menge Action: Konnte uns das im nächtlichen Stream begeistern?

Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live Video aufrufen
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  2. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Zweiter Weltkrieg mit Sprengkraft

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

Samsung Flip im Test: Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint
Samsung Flip im Test
Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint

Ob mit dem Finger, dem Holzstift oder Essstäbchen: Vor dem Smartboard Samsung Flip sammeln sich in unserem Test schnell viele Mitarbeiter und schreiben darauf. Nebenbei läuft Microsoft Office auf einem drahtlos verbundenen Notebook. Manche Vorteile gehen jedoch auf Kosten der Bedienbarkeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Indien Samsung eröffnet weltgrößte Smartphone-Fabrik
  2. Foundry Samsung aktualisiert Node-Roadmap bis 3 nm
  3. Bug Samsungs Messenger-App verschickt ungewollt Fotos

    •  /