Dänischer Provider muss The Pirate Bay weiter blockieren

Berufungsgericht bestätigt Sperrung

Der dänische Internetprovider DMT2 muss den Zugang zum schwedischen BitTorrent-Tracker The Pirate Bay weiterhin sperren. Das hat ein dänisches Berufungsgericht entschieden.

Artikel veröffentlicht am ,

Dänische Nutzer von The Pirate Bay haben es schwer. Schon zu Jahresbeginn hatte der internationale Verband der Tonträgerhersteller (IFPI) ein Urteil gegen den Internetprovider Tele2 erwirkt, demzufolge der Provider den Zugang zu The Pirate Bay blockieren musste. Dem Provider DMT2 erging es kurz darauf ebenso. Ein Kopenhagener Gericht verurteilte den ISP zur Sperrung des Zugangs zu den Servern von The Pirate Bay. DMT2 ging gegen die Sperrungsverfügung in Berufung - erfolglos. Das zuständige Berufungsgericht hat die Sperrungsverfügung gegen DMT2 am Mittwoch bestätigt.

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Der IFPI-Vorsitzende John Kennedy begrüßte das Urteil: "Dies ist eine sehr wichtige Entscheidung, die einen Präzedenzfall für andere Länder darstellt und aufzeigt, welche Rolle ISPs beim Schutz des Urheberrechts im Internet spielen sollten. Das Urteil belegt ganz eindeutig, dass The Pirate Bay illegal ist. [...] Für alle, die versuchen, ihren Lebensunterhalt mit Musik zu verdienen, markiert [das Urteil] hoffentlich den Beginn des Endspiels für jene Geschäftemacher, die Schöpfer aus der ganzen Welt ausrauben und deren Motivation überhaupt nichts mit Musik, aber sehr viel mit Geldmacherei zu tun hat."

Auch die Präsidentin des 2006 gegründeten weltweiten Netzwerks der unabhängigen Musikwirtschaft (WIN), Alison Wenham, äußerte sich erfreut über das Urteil: "Es ist eine gute Nachricht, dass die Gerichte klarstellen, dass ISPs eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung von Websites wie The Pirate Bay zukommt, die davon leben, die Werke Kreativer zu stehlen." Von den Betreibern von The Pirate Bay liegt noch keine Stellungnahme zum Urteil vor. [von Robert A. Gehring]

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