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Greenpeace: Elektroautos sind nicht umweltfreundlich

Elektrosmart mit RWE-Strom hat höhere CO2-Emission als Dieselmodell. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace protestiert gegen die Elektroauto-Kooperation von RWE und Daimler. Werde der Elektrosmart mit Strom von RWE geladen, werde mehr Kohlendioxid freigesetzt als bei einem Smart mit Dieselmotor.
/ Werner Pluta
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Die E-Auto-Kooperation zwischen RWE und Daimler nahmen Greenpeace-Aktivisten zum Anlass, auf die umweltschädliche Stromerzeugung in Deutschland hinzuweisen. Nach Ansicht der Umweltschutzorganisation verlagert sich das Problem vom Autoauspuff lediglich zu den Schornsteinen der Kohlekraftwerke und dem strahlenden Müll der Atommeiler. Bei Vattenfalls Strommix kämen auf den BMW Mini umgerechnet 133,5 Gramm CO2 pro Kilometer.

Der Elektrosmart von Daimler erreicht mit RWE-Strom den Berechnungen von Greenpeace nach einen höheren CO2-Ausstoß als das gleiche mit Diesel betankte Modell. Die CO2-Emission des Elektrosmarts liege bei 90 Gramm, der eines dieselbetriebenen Smarts bei 88 Gramm pro Kilometer. Greenpeace fordert die Automobilindustrie auf, den Schadstoffausstoß von Verbrennungsmotoren zu senken und beim Einsatz von Elektroautos auf erneuerbare Energien zu setzen. Ein CO2-Label solle auch bei Elektroautos Auskunft über die Emissionen geben, auch wenn sie an anderer Stelle entstehen.


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