Test: Asus P552w ist eine hakelige Angelegenheit

Asus P552w
Asus P552w
Im Innern des 113 Gramm schweren Smartphones arbeitet ein Marvell-Tavor-Prozessor mit einer Taktrate von 624 MHz. Der Arbeitsspeicher fasst 128 MByte und weitere Daten können auf einer Micro-SD-Cards ausgelagert werden. Trotz dieser ansehnlichen Leistungsdaten gerät das Smartphone wie alle Windows-Mobile-Geräte schnell ins Stocken, wenn zu viele Programme im Hintergrund laufen. Asus hat zwar eine Funktion eingebaut, die alle laufenden Programme zeigt. Leider ist es nicht möglich, sie alle mit einem Klick zu schließen - sehr ärgerlich. Da ist es nur ein kleiner Trost, dass der Anwender im Task Manager jedes Programm einzeln anklicken und beenden kann. Die eigentlich mit Windows Mobile 6.1 eingeführte Funktion, alle laufenden Programme mit einem Klick zu schließen, findet sich bei dem Asus-Gerät nicht.

Das UMTS-Smartphone unterstützt die drei GSM-Netze 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und beherrscht neben EDGE und GPRS auch HSDPA mit einer Datenrate von bis zu 3,6 MBit/s. Als weitere Drahtlostechniken stehen WLAN 802.11b/g sowie Bluetooth 2.0 bereit. Die Sprachqualität bei Anrufen ist eher mäßig, der Gesprächspartner klingt stark verschnupft. Teilweise sind Worte nur abgehackt zu verstehen. Zudem begleitet ein ständiges leichtes Rauschen die Telefonate. Schaltet der Anwender die Freisprechfunktion an, kommen auch noch Hallgeräusche hinzu.

Asus P552w
Asus P552w
Das Windows-Mobile-Smartphone soll im UMTS-Modus eine Sprechzeit von nur 3 Stunden bieten. Im GSM-Netz verlängert sich die Gesprächszeit mit einer Akkuladung auf bis zu 5 Stunden. Die Bereitschaftsdauer mit einer Akkuladung beziffert Asus mit maximal 12 Tagen. Die Akkulaufzeiten gelten ohne aktiviertes WLAN und ohne eingeschalteten GPS-Empfänger. Die Zuschaltung dieser Techniken verkürzt die Akkulaufzeiten noch weiter.

Ursprünglich für Mitte Oktober 2008 geplant, kommt das P552w nun mit sechs Wochen Verspätung erst Ende November 2008 auf den deutschen Markt. Das Smartphone wird mit Navigationssoftware ausgeliefert und soll für 499 Euro ohne Vertrag über die Ladentheke gehen. Großzügig zeigt sich Asus beim Lieferumfang: Neben einer 2 GByte großen Speicherkarte mit Europakarten kommt das Asus P552w noch mit einer Kfz-Halterung fürs Auto und einem Autoladekabel.

Fazit:
Asus versucht mit dem P552w dem nachzueifern, was HTC mit den Touch-Modellen vorgelegt hat. Auch das Asus-Modell soll Kunden überzeugen, indem es eine hübschere Bedienoberfläche als das normale Windows Mobile erhält. Außerdem lässt es sich mit dem Finger und mit Gesten steuern. Sowohl die Glide-Oberfläche als auch die Gestenbedienung überzeugt aber nicht. Viel zu oft hakt und ruckelt es, so dass der Kunde den Eindruck hat, ein unfertiges Gerät in den Händen zu halten.

Auch die Resultate der integrierten Kamera enttäuschen und die Multimediafunktionen können ebenfalls nicht recht begeistern, gerade im Vergleich mit den Touch-Modellen von HTC. In Ermangelung einer echten Tastatur eignet sich das Gerät auch nicht, um bequem längere Texte einzugeben. Einen Pluspunkt gibt es immerhin für die im Lieferumfang enthaltene Kfz-Halterung und das Kabel zum Anschluss an den Zigarettenanzünder im Auto.

Wer ein Gerät mit ähnlichen Leistungsdaten von einem anderen Hersteller sucht, sollte sich das HTC Touch 3G ansehen. Allerdings ist hier keine Navigationssoftware integriert. Die schlägt für eine Onboard-Navigation mit 60 bis 100 Euro zusätzlich zu Buche. [von Yvonne Göpfert und Ingo Pakalski]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Test: Asus P552w ist eine hakelige Angelegenheit
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


putzi 02. Dez 2008

Du kennst doch die Antwort.

NOKIAMüll 01. Dez 2008

ein mal die Woche reboot? Wie fortschrittlich. Ich muss mein Nokia E61 mindestens einmal...

G000D 28. Nov 2008

Würde ich mir nichtmal im Traum laden >> scheiss musik

21721 28. Nov 2008

nein, das war meine Oma, als sie von dir gesprochen hatte



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /