Werbeaufsicht verbietet TV-Spot für Apples iPhone

Fernsehwerbespot als irreführende Werbung eingestuft

In Großbritannien darf Apple einen Werbespot für das iPhone 3G nicht mehr im Fernsehen senden. Die Werbeaufsicht bemängelt, dass der Spot Versprechen macht, die das beworbene Mobiltelefon nicht halten kann.

Artikel veröffentlicht am ,

Siebzehn Fernsehzuschauer hatten sich an die britische Werbeaufsicht ASA gewandt, weil sie der Meinung sind, der Werbespot für das iPhone 3G enthalte übertriebene Versprechen. In dem Fernsehspot ist zu sehen, wie mit dem iPhone 3G im Abstand vom Bruchteil einer Sekunde erst eine Webseite geladen, dann ein Kartenausschnitt von Google Maps angezeigt und danach ein Dateidownload durchgeführt wird. Parallel dazu erklärt der Spot, dass es mit dem iPhone 3G möglich ist, "sehr schnell" Webseiten zu laden, sich den Weg "sehr schnell" weisen zu lassen und einen Download "sehr schnell" durchzuführen.

Stellenmarkt
  1. (Senior) Project Manager IT (m/f/d)
    Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. Junior Software-Entwickler (m/w/d)
    efcom gmbh, Neu Isenburg
Detailsuche

Abschließend verspricht der Werbeclip, dass der Internetzugriff auf dem iPhone 3G so schnell ist, wie es der Nutzer gewohnt ist. Zum Ende hin folgt dann ein Hinweis, dass die tatsächliche Geschwindigkeit für den Internetzugang von den verfügbaren Netzkapazitäten abhängt.

Die britische Werbeaufsicht hält Apples Werbespot in dieser Form für irreführend, so dass Apple diesen im britischen Fernsehen nicht mehr senden darf. Die ASA bemängelt, viele Zuschauer kennten den Unterschied von 2G- und 3G-Mobilfunktechnik nicht. Zudem wird kritisiert, dass die Aussagen im Werbespot über die "sehr schnelle" Arbeitsweise des iPhone 3G direkt mit den Werbebildern gekoppelt sind, bei denen etwa eine Webseite in weniger als einer Sekunde erscheint. Den Zuschauern würde suggeriert, das Öffnen von Webseiten sei so schnell, wie es der Spot zeigt.

In einer Stellungnahme erklärte Apple, dass die Geschwindigkeitsversprechen im iPhone-Werbespot mit dem iPhone der ersten Generation verglichen wurden. Daher lautet die Eingangsfrage des Werbespots, was das Besondere an 3G-Mobilfunktechnik ist. Explizit wird das iPhone der ersten Generation aber mit keiner Silbe erwähnt. Für Apple ist das Werbeversprechen "sehr schnell" nicht missverständlich, denn dies belege eindeutig, dass der Vergleich zum Vorgängermodell des iPhone 3G gemeint ist. Zur weiteren Verteidigung verweist Apple darauf, dass der durchschnittliche TV-Zuschauer wisse, dass ein 30 Sekunden langer Werbespot nicht alle Details enthalten kann und auf Vereinfachung getrimmt ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


quelle 29. Nov 2008

www.quelle.de

rambo 28. Nov 2008

indem man zeigte wie ein Mann = Windows 10 mal soviel GEld für Werbung als für...

Szeneverkenner 28. Nov 2008

Ja, lesen kann man das auch nur wenn man die Werbung auf Premiere HD in 1920 x 1080...

Dirk-M. 28. Nov 2008

Dann müsste man alle Werbespots verbieten, weil jeder in gewisser Weise irreführend ist...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Einsparverordnungen
So sollen Verwaltung, Bürger und Firmen Energie sparen

Reduzierte Raumtemperaturen und ungeheizte Swimmingpools: Die Regierung fordert eine "natioale Kraftanstrengung" wegen des Gasmangels.

Einsparverordnungen: So sollen Verwaltung, Bürger und Firmen Energie sparen
Artikel
  1. Bildverkleinern in C#: Eine Windows-App zur Verkleinerung von Bilddateien
    Bildverkleinern in C#
    Eine Windows-App zur Verkleinerung von Bilddateien

    Wir zeigen mit Visual Studio, wie Drag-&-Drop funktioniert, klären, ob unter Windows runde Fenster möglich sind, und prüfen, wie aufwendig eine mehrsprachige Bedienungsoberfläche ist (ziemlich).
    Eine Anleitung von Michael Bröde

  2. Web Components mit StencilJS: Mehr Klarheit im Frontend
    Web Components mit StencilJS
    Mehr Klarheit im Frontend

    Je mehr UI/UX in Anwendungen vorkommt, desto mehr Unordnung gibt es im Frontend. StencilJS zeigt, wie man verschiedene Frameworks mit Web Components zusammenbringt.
    Eine Anleitung von Martin Reinhardt

  3. Geheimgespräche: Apple wollte angeblich Anteil an Facebooks Werbeeinnahmen
    Geheimgespräche
    Apple wollte angeblich Anteil an Facebooks Werbeeinnahmen

    Apples höherer Datenschutz macht Facebook inzwischen das Leben schwer. Zuvor soll es geheime Gespräche über eine Umsatzbeteiligung gegeben haben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG 38WN95C-W (UWQHD+, 144 Hz) 933,35€ • Sharkoon Light² 180 22,99€ • HyperX Cloud Flight 44€ • BenQ Mobiuz EX3410R 499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 5 5600X 169€, Intel Core i5-12400F 179€ und XFX RX 6800 XT 699€) • Weekend Sale bei Alternate (u. a. AKRacing Master PRO 353,99€) [Werbung]
    •  /