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OpenSuse verbannt proprietäre Software

Linux-Distribution schafft EULA ab. OpenSuse 11.1 wird nicht mehr wie bisher einen Endbenutzer-Lizenzvertrag einblenden. Die Komponenten, die für diese Einblendung verantwortlich waren, liefert die Linux-Distribution nicht mehr mit. Dazu zählt beispielsweise der Acrobat Reader.
/ Julius Stiebert
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Statt eines Lizenzvertrages, den der Anwender bestätigen muss, soll in OpenSuse 11.1 nur noch ein Lizenzhinweis(öffnet im neuen Fenster) eingeblendet werden. Darin informiert das OpenSuse-Projekt über die Rechte, die dem Anwender durch die verwendeten Open-Source-Lizenzen zugestanden werden. So soll es leichter werden, OpenSuse einzusetzen und die Distribution und angepasste Fassungen zu verteilen.

Der neue Lizenzhinweis basiert auf der Lizenz, die Fedora(öffnet im neuen Fenster) anzeigt. Die neue Lizenz hat eine Änderung zur Folge: Wie Fedora wird OpenSuse künftig keine proprietäre Software wie Adobe Acrobat oder Flash auf den Installationsmedien ausliefern. Sie müssen also später aus entsprechenden Repositorys nachinstalliert werden.

Schon 2006 hatte Novell entschieden, keine proprietären Treiber mehr mit Suse Linux auszuliefern.


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