Interview: Extreme Spieler sind süchtig und einsam
Golem.de: Wenn man Jugendliche mit problematischem Computerspieleverhalten unter dem neuen Bakker-Ansatz behandelt und eben keine klassische Suchttherapie macht: Was könnten die Folgen sein?
Müller: Wir gehen in unserer Therapie von Anfang an auf die sozial-kommunikativen Defizite der Patienten ein - genauso wie oft bei der Therapie substanzbezogener Störungen. Konkret bieten wir soziales Kompetenztraining und kommunikative Verhaltensübungen an. Zudem beruht ja ein grundlegender Gedanke bei unserem Therapiedesign darauf, dass die Patienten eine Gruppentherapie durchlaufen. Das bedeutet, dass sie von Anfang an mit realen Mitpatienten konfrontiert sind, mit denen sie sich auch kommunikativ auseinandersetzen müssen.
Dieser Aspekt ist aber nur ein kleiner Teil aus der therapeutischen Intervention. Therapien, die sich ausschließlich auf die Behandlung kommunikativer Defizite beschränken, sind unvollständig und vernachlässigen viele zentrale Punkte des Störungskomplexes Onlinesucht. Insbesondere fehlen Themen wie Stressbewältigung, Exposition, Kompetenzerwartung und depressive Symptomatiken.
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joa mei, is denn heut' schoa weihnochten ? ich hab lange nicht mehr so 'nen bullshit...
Um die geht es ja auch nicht. Es geht um Spieler die (wie ein Drogensüchtiger) ihre...
1. Ist die Welt in Spielen doch meist noch viel Oberflächlicher. (Wer hat die geilste...
Ich habe mir in dem speziellen Fall wirklich Mühe gegeben. - Er hat das Haus nur noch zum...