Elektroautos für Berlin
Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Smarts der zweiten Generation, die einen Elektromotor haben. Für das Projekt produziert Daimler ab Anfang 2009 zunächst 100 Elektro-Smarts. Ab Ende 2009 soll das Auto in Serie gehen.
Die Akkus ihrer Autos können die Fahrer zu Hause über die Steckdose laden. Daneben will RWE bis zum Jahr 2010 rund 500 Stromtankstellen im Berliner Innenstadtbereich aufstellen. Darüber sollen die Nutzer ihr Fahrzeug mit Energie versorgen können. Über genaue Standorte machte RWE keine Angaben. Das Konzept sehe aber vor, die Stationen an Straßen, auf öffentlichen Parkplätzen, aber auch auf solchen von Unternehmen und Einkaufszentren aufzustellen, so dass die Fahrer ihre Autos auch unterwegs, während der Arbeitszeit oder des Theaterbesuches laden können. Mit dem Aufbau der Infrastruktur will RWE im Frühjahr 2009 anfangen.
Über Preise für die Autos oder die Batterieladung wollten sich die Partner nicht äußern. Allerdings, so die Auskunft von RWE, sei damit zu rechnen, dass es günstiger sein werde, den Autoakku an der heimischen Steckdose zu laden. Der Aufbau der Infrastruktur sei sehr aufwendig, so dass ein Teil über die Stromkosten refinanziert werden soll, so RWE.
Im Unterschied zu dem vom ehemaligen SAP-Manager gegründeten Unternehmen Better Place konzentriert sich e-mobility auf Stadtfahrten, weshalb nur vorgesehen ist, die Fahrzeugakkus zu laden. Das Konzept von Better Place hingegen beinhaltet auch Überlandfahrten. Dazu sind die Autos mit auswechselbaren Akkus ausgerüstet. Auf längeren Fahrten sollen die Nutzer leer gefahrene Akkus an Tauschstationen gegen geladene austauschen.
- Anzeige Hier geht es zu Erneuerbare Energien und Klimaschutz bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



