Gebraucht-PCs - gefragt, aber zu teuer

Gartner: Niedrige Verkaufszahlen trotz hoher Nachfrage

Trotz guter Gewinnmargen wird nicht einmal jeder zweite angebotene Gebrauchtcomputer verkauft. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner. Wegen hoher Kosten werden nur 30 Prozent der Gebrauchtcomputer in Schwellenländern verkauft.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Gartner Group hat den weltweiten Markt für gebrauchte Computer unter die Lupe genommen. Dabei sind die Marktforscher auf ein Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage gestoßen. So sei die Nachfrage nach gebrauchten Computern weltweit hoch und übersteige sogar das Angebot. Dennoch werde weniger als die Hälfte der angebotenen Rechner aus zweiter Hand tatsächlich verkauft. Als gebrauchte Computer gelten bei Gartner solche, die mindestens drei Monate beim Erstbesitzer im Einsatz waren.

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Der Handel mit gebrauchten Rechnern bietet gute Verdienstmöglichkeiten: Die Margen für überholte Produkte lägen, so Gartner, zum Teil sogar über denen von neuen. Für einen drei Jahre alten Computer ließen sich noch Gewinne zwischen 10 und 50 US-Dollar erzielen, vor allem wenn es sich um Aufträge von kleineren Unternehmen oder Regierungsstellen handle, die eine große Anzahl von Computern gleicher Ausstattung bestellten.

"Der Markt für gebrauchte PCs bietet große Chancen für spezialisierte Zwischenhändler, Vertriebspartner oder Anbieter; allerdings ist es ein sehr zersplitterter und wettbewerbsintensiver Markt"", erklärt Meike Escherich, Principal Analyst bei Gartner. "Die Gesetzgebung wird allgemeiner und konzentriert sich auf Umweltaspekte, die Privatsphäre und den Umgang von Unternehmen mit vertraulichen Informationen einer Person." Mehr Gesetze, die hohe Anforderungen an den Anbieter stellen, benachteiligten jedoch kleinere Unternehmen.

Bemerkenswert ist, dass der Großteil der gebrauchten Computer in den entwickelten Ländern verkauft wird. Nur jeder fünfte Gebraucht-PC werde, so Gartner, in einem Schwellenland angeboten. Grund seien hohe Einfuhrzölle und Transportkosten. Escherich glaubt jedoch, dass der Bedarf an gebrauchten PCs in Regionen wie Osteuropa, dem Nahen Osten, Asien oder Lateinamerika in dem Maße steigen werde, da auch dort das Interesse an der Computer- und Internetnutzung wachse. Rechner aus zweiter Hand seien ein Mittel, diese Nachfrage zu befriedigen. Eine Gefahr für den Handel mit Gebrauchtrechnern sind ihrer Ansicht jedoch die günstigen Netbooks: Mancher Nutzer, glaubt sie, werde lieber zu einem einfachen, neuen Netbook greifen als zu einem PC, der zwar leistungsfähiger sei, aber aus zweiter Hand stamme.

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webzweinuller 08. Apr 2009

tittytainment? wo sind titten? wowowowo?

Lenßen 01. Dez 2008

Weil die Großmarkt Geräte einfach SCHE... sind !

Fahnder99 27. Nov 2008

-Hm, find ich als Forenschreiber interessant. Ich nehme mal an, daß gemeint ist, daß der...

Django79 26. Nov 2008

Hier wurden etliche Anbieter genannt, die aber alle eines gemeinsam haben - die Preise...

Billigheimer 26. Nov 2008

Von den Billigheimern, die sich gebrauchte PCs hinstellen, natürlich nicht. Die sind ja...



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