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CityEngine erzeugt 3D-Städte aus OpenStreetMap-Daten

OpenStreetMap-Daten könnten auch für Spiele genutzt werden. Die Firma Procedural bietet mit der CityEngine ein Produkt an, das aus verschiedenen Quellen eine 3D-Stadt erzeugen kann. Eine dieser Quellen ist seit dem letzten Update das freie OpenStreetMap-Projekt.
/ Andreas Sebayang
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Mit der CityEngine von Procedural und den Daten des OpenStreetMap-Projekts sollen sich 3D-Städte in wenigen Minuten erstellen lassen. Allerdings fehlen einige Details. Während die Straßen samt Namen korrekt eingebunden werden, müssen die Gebäude anhand von Regelwerken erzeugt werden. Auch Straßen müssen gegebenenfalls in ihrer Breite noch angepasst und Teilbereiche von der Gebäudeerzeugung ausgeklammert werden, damit die CityEngine keine Gebäude in Parkanlagen erstellt. Eine entsprechende Bearbeitung der importierten Daten erlaubt die CityEngine.

Die Städte der CityEngine können dann in Spielen, für Film und Fernsehen, für virtuelle Welten oder für Projekte von Architekten verwendet werden. Ein Export nach Google Earth und Pixars RenderMan ist ebenfalls vorgesehen.

Auch in der Forschung wird die CityEngine genutzt. Rome Reborn 2.0(öffnet im neuen Fenster) setzt diese Engine ein, um mehr Details bei weniger Zeitaufwand zu ermöglichen. Der virtuelle Nachbau ist auch in Google Earth zu bewundern . Der Aufbau von 3D-Städten kann viel Geld und Zeit verschlingen. So hat die erste Version des Computersimulationsprojekts Rome Reborn in zehn Jahren 1,5 Millionen Euro gekostet.

Von der CityEngine gibt es eine 30-Tage-Testversion(öffnet im neuen Fenster) . Die Vollversion schlägt derzeit mit 3.950 US-Dollar zu Buche.


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