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Bayern hilft OpenStreetMap

Pilotprojekt bis 28. Februar 2009 befristet

Ein OpenStreetMap-Teilnehmer hat bei der bayerischen Landesregierung nachgefragt, ob eine Zusammenarbeit möglich wäre - und eine positive Antwort bekommen. Die Mapper sollen Zugriff auf Bildmaterial von rund 10.000 Quadratkilometern erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,

Wenn alles gutgeht, wird Bayern in Kürze dem OpenStreetMap-Projekt (OSM) testweise Bildmaterial von rund 10.000 Quadratkilometern der Oberpfalz zur Verfügung stellen. Mit den Luftbildern, die Eigentum des Landesvermessungsamtes verbleiben, können die Mapper des Projekts arbeiten, ohne unzugängliche Gebiete selbst besuchen zu müssen.

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In der deutschen OpenStreetMap-Mailingliste äußern die Mapper Freude. Besonders das Abzeichnen ("Abdigitalisieren") von Wäldern, Gewässern und Gebäudegrundrissen vereinfache das Bildmaterial des Landesvermessungsamtes. Die so erstellten Vektordaten werden in die OSM-Datenbank eingepflegt und stehen dann unter der gewohnten Lizenz.

Ziel des OSM-Projekts ist es, innerhalb des dreimonatigen Testzeitraumes möglichst umfassend und detailliert alles abzuzeichnen, was das Bildmaterial an Daten hergibt.

Die Regelung mit der bayerischen Landesregierung ist vergleichbar mit der Erlaubnis, die Yahoo OpenStreetMap erteilt hat. Das Projekt darf von dieser Quelle schon länger Gebrauch machen.

Bis die Zusammenarbeit mit der bayerischen Landesregierung konkret beginnen kann, muss noch ein Vertrag mit dem bayerischen Landesvermessungsamt unterzeichnet werden. Dieser liegt im ersten Entwurf bereits vor.

Wenn das Projekt erfolgreich ist, will die bayerische Landesregierung weitere Daten bereitstellen und sich laut dem Projekt sogar auch bei den anderen Landesvermessungsämtern für OpenStreetMap stark machen. Aus dem kleinen Pilotprojekt könnte bald eine genaue Grundlage für den deutschen ländlichen Raum entstehen.

In Großstädten wie zum Beispiel Hamburg sind wichtige Daten schon erfasst, so dass sich die Mapper anderen Aufgaben widmen. In Hamburg fehlen kleine Rad- und Fußwege noch. Das sind Daten, die viele kommerzielle Karten kaum bieten und die die Stärke eines Gemeinschaftsprojektes wie OpenStreetMap verdeutlichen.

Über den Fortschritt des bayerischen Pilotprojekts informiert der Eintrag Luftbilder aus Bayern des OpenStreetMap-Wikis.

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IchNichtDu 26. Nov 2008

"In Hamburg fehlen kleine Rad- und Fußwege noch." Die Zeit hat da besser recherchiert...

Jarod 26. Nov 2008

Tja, die Vektordaten haben einen ordentlichen Wert, so spendabel sind sie dann auch...

CyberMob 25. Nov 2008

Schon wieder falsch abgemessen?

as (Golem.de) 25. Nov 2008

Hallo, sowas schlüpft schon mal durch. Jahreszahlen... *g* Danke für den Hinweis auch an...

rednex 25. Nov 2008

Wohl ein Schreibfehler. Soll bestimmt "28. Februar 2009" heißen.


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