Test: Fedora 10 bringt Sugar auf den PC

Software-Aktualisierung
Software-Aktualisierung
Den mit Fedora 8 eingeführten Soundserver Pulse Audio haben die Fedora-Programmierer teilweise neu geschrieben. Pulse Audio ähnelt dem Enlightened Sound Daemon (ESD) von Gnome, ist aber als leistungsfähigerer Ersatz für diesen gedacht. Durch die Plug-in-Architektur des Servers lassen sich Erweiterungen dynamisch laden. Die neue Version nutzt keine Interrupts mehr, sondern arbeitet auf Timerbasis. Das soll Aussetzer bei der Audiowiedergabe verhindern, die beim alten System auftraten. Doch das ist nicht der einzige Vorteil. Nach Aussagen der Entwickler soll Pulse Audio durch die Timer den Prozessor seltener aus einem Schlafzustand reißen und damit die Leistungsaufnahme senken. Insgesamt, so die Entwickler, sei Pulse Audio nun auf dem Stand der Technik, wie er aktuell auch in MacOS X und Windows Vista vorzufinden ist.

Zudem ist das Druckerkonfigurationswerkzeug in einer neuen Version enthalten. Es muss jetzt nicht mehr mit Root-Rechten ausgeführt werden. Ansonsten ist die neue Version vor allem übersichtlicher, da der Hauptbildschirm nur noch eine Liste der Drucker präsentiert und darauf verzichtet, neben dieser die Optionen darzustellen. Außerdem hilft die Druckerüberwachung, wenn ein Druckauftrag fehlschlägt. Wenn das Cups-Backend beispielsweise eine Authentifizierung verlangt, wird der Druckauftrag nicht einfach abgewiesen, sondern es wird ein entsprechender Dialog eingeblendet. Die Druckauftragsüberwachung zeigt auch bei anderen Problemen weiterführende Informationen an. Das ist sehr nützlich, da in den vergangenen Versionen bei Problemen doch oft manuell in den Cups-Log-Dateien gesucht werden musste.

Paketauswahl in Package Kit
Paketauswahl in Package Kit
Mit dem Network-Manager 0.7 lassen sich Internetverbindungen mit anderen Rechnern teilen. Voraussetzung dafür ist eine ungenutzte WLAN-Karte sowie eine bestehende Internetverbindung am Hauptrechner - etwa über ein Netzwerkkabel, über UMTS oder über eine weitere WLAN-Karte. Mit wenigen Angaben - Netzwerkname und Sicherheit - richtet der Network-Manager ein Ad-hoc-Netz ein. Mit diesem können sich andere Computer dann verbinden, eine IP-Adresse bekommen sie per DHCP zugewiesen. Das Routing auf dem Hauptrechner wird automatisch eingerichtet, hierüber werden auch die DNS-Abfragen transparent weitergeleitet.

UMTS unterstützte Fedora schon in der Version 9. Dem Network Manager fehlt leider das aus Ubuntu 8.10 bekannte Menü, um die Verbindungsdaten für verschiedene Netzbetreiber einfach nur auswählen zu müssen.

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blutengel78 19. Apr 2009

@RHCA: Danke! :-)

Westler 27. Nov 2008

meintest Du vielleicht Feodora? Eine edele Schokalade, die in Vor-Ost-Zeiten mal aus...

Soso 26. Nov 2008

So wie du das schreibst könnte man meinen Windows wird mit irgend welchen Treibern...

regnis 26. Nov 2008

warum ich statt einer halb eingedeutschten Version lieber eine voll englische installiere.



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