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Ulteo: Linux-Anwendungen im Browser

Freie Virtual-Desktop-Software veröffentlicht. Der Ulteo Open Virtual Desktop ist eine freie Virtual Desktop Infrastructure. Auf einem Linux-Server laufen Linux-Programme, die Anwender über ihren Browser bedienen können. Der Ulteo-Server soll sich auch in bestehende Microsoft-Umgebungen integrieren.
/ Julius Stiebert
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Voraussetzung für die Software sind mindestens zwei Rechner, die mit der Server-Edition von Ubuntu 8.04.1 laufen. Eine Installation unter RHEL 5, Fedora 9 und anderen Distributionen wird in einem Howto erklärt. Das Netzwerk sollte mindestens eine Geschwindigkeit von 100 MBit/s haben. Auf dem Server kann der Administrator Anwendungen einrichten und diese über ein Webinterface verwalten. Nutzer brauchen einen aktuellen Browser und Java auf ihrem Computer, um auf die Programme zugreifen zu können. So können auch Windows- und Mac-Nutzer die Linux-Programme verwenden.

Zur Sicherung der Verbindung wird ein SSH-Tunnel verwendet. Auf Windows-Systemen soll Kopieren und Einfügen zwischen den Linux-Programmen im Browser und den nativen Anwendungen funktionieren. Außerdem unterstützt Ulteo Active Directory und die Anwenderdaten können auf einem Linux- oder einem Windows-Fileserver gelagert werden.

Ulteo Open Virtual Desktop steht unter der GPL und ist über ulteo.com(öffnet im neuen Fenster) verfügbar.

Hinter dem Unternehmen Ulteo steht Gaël Duval, der einst den Linux-Anbieter Mandrake gründete.


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