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Electronic Arts antwortet auf "Schweinefirma"-Vorwürfe

Pressechef von EA sieht Pfeiffer-Äußerung als Einzelmeinung. Bei einem Computerspiele-Kongress in München kam es zu harten Vorwürfen gegenüber der Spielebranche – unter anderem hat eine Schwester und Mitarbeiterin des Kriminologen Christian Pfeiffer den Publisher Electronic Arts als "Schweinefirma" bezeichnet. EA fordert eine Entschuldigung.
/ Peter Steinlechner
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"Sollte Frau Regine Pfeiffer tatsächlich dermaßen die Fassung verloren haben und Electronic Arts als 'Schweinefirma' bezeichnet haben, dann kann ich nur empfehlen, sich in aller Form zu entschuldigen – jedenfalls, wenn sie die Chance wahren möchte, in Zukunft wieder ernst genommen zu werden" , hat Martin Lorber, PR-Chef von EA Deutschland, auf Anfrage zu Golem.de gesagt.

Regine Pfeiffer, Medienpädagogin sowie Mitarbeiterin und Schwester von Christian Pfeiffer, dem Chef des Kriminologischen Forschungszentrums Niedersachsen, hatte bei einem Kongress am 20. November 2008, der unter dem Motto "Computerspiele und Gewalt" stand, Publisher EA als "Schweinefirma" bezeichnet.

Was die politische Diskussion betrifft, geht Lorber davon aus, dass mit weiter wachsendem Sachverstand über Fragen des Jugendschutzes diskutiert werde und übertriebene Einzelmeinungen nicht weiter verfolgt würden. "Wir stellen erfreut fest, dass zunehmend auch andere Aspekte unserer Branche in den Blick genommen werden, zum Beispiel im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung."

Zu dem Kongress war weder Lorber noch ein anderer Vertreter von EA eingeladen. "Die Veranstalter hatten kein Interesse daran, mit den Leuten zu diskutieren, die die Spiele, die dort kritisiert wurden, herstellen" , sagte er. "Das fand ich zunächst sehr bedauerlich, weil ich schon lange vor dem Kongress meine Bereitschaft bekundet habe, dort Rede und Antwort zu stehen. Wenn ich aber jetzt höre, auf welch niedrigem Niveau dort offensichtlich diskutiert wurde, bin ich froh, keine Zeit verschwendet zu haben."


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