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Virengefahr - US-Militärs verbieten mobile Speicher

Einsatz von USB-Sticks und -Festplatten erst nach genauer Prüfung

Das US-Militär hat die Nutzung von mobilen Speichern einstweilen untersagt. Grund ist die rasche Ausbreitung von Schadsoftware über diese Speicher. Externe Festplatten, USB-Sticks und andere mobile Speicher dürfen erst nach eingehender Untersuchung wieder eingesetzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Wegen der Zunahme von Viren auf Computern des Militärs hat das US-Verteidigungsministerium den Einsatz mobiler Speicher verboten. Externe Festplatten, USB-Sticks, Speicherkarten oder CDs dürften künftig nicht mehr genutzt werden, berichtet das US-Magazin Wired unter Berufung auf interne Mails des US Strategic Command.

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Grund für das Verbot ist die rasante Ausbreitung der Schadsoftware "Agent.btz.", einer Variante des SillyFDC-Wurms. Die Abteilung für Computersicherheit des Heimatschutzministeriums, das US Computer Emergency Response Team (US-CERT), hat ebenfalls eine Warnung vor Malware, die sich die über USB-Speicher verbreitet, herausgegeben.

Demnach verbreitet sich die Schadsoftware auf zwei verschiedenen Wegen: Manche der Programme kopieren sich von einem infizierten Computer auf einen mobilen Speicher. Ruft ein Nutzer Dateien von dem mobilen Speicher ab, kopiert sich die Schadsoftware auf den Computer. Andere Schadsoftware modifiziert die AutoRun-Funktion des Speichermediums. Sie wird dann in dem Moment aktiviert, in dem der Speicher an den Computer angeschlossen wird. Einmal auf dem Computer, können die Programme Dateien verschicken oder weiteren Schadcode auf den Rechner laden.

Laut Dienstanweisung dürfen USB-Speicher des Militärs erst wieder eingesetzt werden, wenn "genau untersucht wurde und sichergestellt ist, dass sie frei von Malware sind". Ihre privaten USB-Sticks und -Festplatten dürfen die Soldaten nicht mehr nutzen.

Einige Truppenteile, vor allem im Einsatz, sind auf mobile Speicher angewiesen. Dort, wo es keine zuverlässige Kommunikation gibt, dienen sie als Medium für den Datentransport. Allerdings birgt diese Art des Datenaustausches auch ein Sicherheitsrisiko: Die kleinen Speicher gehen schon mal verloren. In Großbritannien kam im Sommer 2008 einem IT-Dienstleister der Regierung ein USB-Stick mit vertraulichen Polizeidaten abhanden. Im Herbst 2008 wurde auf einem öffentlichen Parkplatz ein USB-Stick mit Zugangsdaten zu einem E-Government-Portal der britischen Regierung gefunden. Auch US-Soldaten passierte das: 2006 bot ein Straßenhändler im afghanischen Bagram einen gestohlenen USB-Stick der US-Armee mit geheimen Daten an.

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kikimi 23. Nov 2008

Warum ich den Autostart unter Windows deaktiviert habe. Selbst wenn ein infizierter...

Ich sprechen... 23. Nov 2008

... und nutzen Betreibsyistem wasse sein nicht so anfallig. @t YPC: ... Müssen halt kein...

:-) 21. Nov 2008

Diese Gefahr besteht natürlich. Jeder könnte so einen Stick auch am heimischen PC...

Siga 21. Nov 2008

Gibts das unter Windows ? Bitte also OS dazuschreiben wenn es nicht klar ist. Die...


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