Münchner Spielekongress: Gipfeltreffen der Spielekiller

'MZP' steht für den Messzeitpunkt
'MZP' steht für den Messzeitpunkt
Nach den in München vorgelegten Auszügen der Studie der KFN basiert, wie schon 2006, das Ergebnis lediglich auf Befragungen der Kinder und deren Eltern. Zur ersten KFN-Studie dieser Art schrieb Rüth: "Gefundene Korrelationen in einer Befragung können als vorläufiges Indiz eines möglicherweise vorhandenen Kausalzusammenhangs gewertet werden. Allerdings sollte ein solcher Befund auch mit genau dieser Vorsicht an ein fachunkundiges Publikum kommuniziert werden (in dem man zum Beispiel sagt "...weitere Untersuchungen müssen zeigen, ob sich diese Vermutung weiter erhärten lässt").

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Rainer Fromm
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Mößles KFN-Vortrag erhielt vom Publikum, das weniger aus Wissenschaftlern, sondern aus zahlreichen Lehrern und interessierten Eltern bestand, viel Beifall. Nahezu stürmischen Applaus bekam dann der folgende Redner, Rainer Fromm. Der Autor und TV-Journalist wurde vor allem durch Beiträge wie "Gewalt ohne Grenzen - Brutale Computerspiele im Kinderzimmer" für das ZDF-Magazin "Frontal 21" bekannt. Diese enthielten jedoch so viele falsche Behauptungen und inhaltliche Fehler, dass sie von Spielern heftig kritisiert und sogar minutiös in einem Youtube-Video richtiggestellt wurden.

Überraschend positiv eingestellt zu Spielen gab sich Fromm zu Beginn seines Vortrags. Er gab an, regelmäßig selbst zu spielen, auch seine Kinder seien Fans von "Die Sims". Das sei "ein tolles Hobby", und vor allem der eSport verdiene "weit mehr Aufmerksamkeit". Anschließend zeigte Fromm dem manchmal entsetzt aufstöhnenden Publikum unter anderem Szenen aus den Titeln GTA San Andreas, Fight Club, Backyard Wrestling und Der Pate.

Dabei war zwar nichts zu sehen, was nicht nach 22 Uhr auch im Fernsehen gezeigt würde. Fromm erklärte das im Anschluss damit, dass die Zusammenschnitte für seine Fernsehbeiträge erstellt worden seien, wo er auf den Jugendschutz Rücksicht nehmen müsse. Die vorgeführten Ausschnitte verfehlten ihre Wirkung dennoch nicht. Regine Pfeiffer, die Schwester des KFN-Chefs Christian Pfeiffer, meldete sich aus dem Publikum zu Wort. Sie habe versucht, gegen den Publisher eines Spiels zu klagen. Bei "Electronic Arts, dieser Schweinefirma", so Pfeiffer wörtlich, sei ihr aber wenig Erfolg beschieden gewesen, da der Entwickler des Spiels im Ausland sitze.

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Regine Pfeiffer 24. Jan 2009

Hallo , kein einziges Forum hat den Hintergrund für meine Äußerung über EA...

Fryhstyxei 07. Dez 2008

Welch gebildetes Wesen Du bist. Erwin Huber, CSU ist der wohl größte Killerspielhasser...

[Hannes] 26. Nov 2008

Da muss man die Erziehungsberechtigten als letztes Glied zur Verantwortung ziehen. Wenn...

spacen 24. Nov 2008

Ich hatte ja schon meine Meinung geschrieben, möchte aber noch etwas loswerden: Dieses...

censorshit 24. Nov 2008

Warum? Wenn die Eltern ihren Sproß Spiele spielen lassen, die nicht seinem Alter...



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