Münchner Spielekongress: Gipfeltreffen der Spielekiller

Klassische Spiele für Jungen und Mädchen
Klassische Spiele für Jungen und Mädchen
Das KFN mit seinem stets TV-präsenten Leiter Christian Pfeiffer hatte seit einer ersten Studie aus dem Jahr 2005 die Position vertreten, dass zu viel Medienkonsum "dick, dumm und traurig" macht. Dies sollte anhand einer dreijährigen Langzeitstudie untermauert werden. Befragt wurden rund 1.000 Schülerinnen und Schüler, während sie die dritte bis fünfte Klasse besuchten.

21 Prozent spielen jenseits ihrer Reife
21 Prozent spielen jenseits ihrer Reife
Laut der Ergebnisse des KFN haben dabei in der fünften Klasse, also im Alter von zehn bis elf Jahren, 21 Prozent der befragten Kinder schon einmal ein Spiel gespielt, das erst ab 18 Jahren freigegeben ist. 18 Prozent spielten in der fünften Klasse regelmäßig ein Spiel, das erst für 16- oder 18-Jährige gedacht ist.

Thomas Mößle (KFN)
Thomas Mößle (KFN)
Neben diesen Ergebnissen, die die Angaben von Hopf stützen, kam die neue KFN-Studie beim Zusammenhang zwischen real ausgeübter Gewalt und der Nutzung von gewalthaltigen Spielen zu einem drastischen Ergebnis. Der Psychologe Thomas Mößle vom KFN erklärte, wenn Kinder ab der dritten Klasse entsprechende Spiele gespielt hätten, würden sie in der fünften Klasse dreimal häufiger zu realer Gewalt neigen, als wenn das nicht geschehen sei.

Was Kinder so Verbotenes tun
Was Kinder so Verbotenes tun
Diese Angaben hätten die Kinder in zweistündigen Befragungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen selbst gemacht. Dabei sollten die Kinder unter anderem unter dem Kriterium "Verletzen/Drohen" angeben, ob sie schon einmal einen anderen Menschen so lange psychisch oder auch physisch traktiert hätten, bis das Gegenüber geweint habe.

Die Methode der Studien der KFN ist in der Wissenschaft umstritten. So stellte die an der Kölner Universität tätige Psychologin Anette Rüth schon zur ersten Untersuchung der KFN aus dem Jahr 2006 fest: "Deskriptive Daten - wie sie bei einer Befragung erhoben werden - eignen sich nicht, um daraus Schlüsse auf Kausalbeziehungen zu ziehen. Sie liefern bestenfalls Indizien, die eine entsprechende Behauptung stützen, also für ein tatsächliches Vorliegen einer Ursache-Wirkungsrelation sprechen. Einen Beweis können deskriptive Daten nicht liefern."

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Regine Pfeiffer 24. Jan 2009

Hallo , kein einziges Forum hat den Hintergrund für meine Äußerung über EA...

Fryhstyxei 07. Dez 2008

Welch gebildetes Wesen Du bist. Erwin Huber, CSU ist der wohl größte Killerspielhasser...

[Hannes] 26. Nov 2008

Da muss man die Erziehungsberechtigten als letztes Glied zur Verantwortung ziehen. Wenn...

spacen 24. Nov 2008

Ich hatte ja schon meine Meinung geschrieben, möchte aber noch etwas loswerden: Dieses...



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