Bitkom: Wir brauchen kein staatliches Unterstützungsprogramm

IT-Gipfel fast so wichtig wie die Cebit

Der Chef des IT-Branchenverbandes Bitkom hat erklärt, die deutsche IT-Branche brauche keine Staatshilfen. Ein Unterstützungsprogramm sei "nicht notwendig", so August-Wilhelm Scheer.

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Der Bitkom erwartet von dem am heutigen 20. November 2008 beginnenden dritten nationalen IT-Gipfel kein staatliches Hilfsprogramm. "Unsere Branche wird sicher auch von der kritischen Situation tangiert, aber ich glaube sicher nicht so wie die Automobilindustrie oder die Finanzwirtschaft", sagte Scheer dem Radiosender MDR Info. Ein staatliches Unterstützungsprogramm für die IT-Branche sei "nicht notwendig", so Scheer mit Verweis auf die staatlichen Hilfspakete für die Banken und die Automobilindustrie.

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Die jährliche Veranstaltung von IT-Industrie, Wissenschaft und Bundesregierung fand 2006 das erste Mal statt. In diesem Jahr tagt der Gipfel in Darmstadt.

Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Turbulenzen durch die Finanzkrise halten sich für die ITK-Industrie Deutschlands bislang in Grenzen. Hardwarehersteller spüren laut Bitkom die Folgen der Krise demnach "unmittelbarer". Softwarehäuser und IT-Dienstleister zeigten sich "vergleichsweise robust".

72 Prozent der Firmen spüren bislang keine Krisenfolgen. 27 Prozent geben an, dass sie wegen der wirtschaftlichen Großwetterlage weniger umsetzen oder weniger Aufträge bekommen als erwartet. Nur eine knappe Mehrheit der Firmen sieht 2009 keinen Bedarf für eine Senkung der Prognosen. 43 Prozent der Unternehmen korrigierten die Prognosen nach unten. Einen branchenweiten Einbruch soll es aber nicht geben. Die Semiconductor Industry Association (SIA), die die US-Halbleiterhersteller repräsentiert, hat dagegen ihre Prognosen gesenkt. Im laufenden vierten Quartal, das durch das Weihnachtsgeschäft stark sein sollte, wird der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um 5,9 Prozent nachgeben. Die US-Branchenorganisation erwartet für das Gesamtjahr 2009 einen Umsatzrückgang um 5,6 Prozent auf 246,7 Milliarden US-Dollar.

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Scheer sieht den IT-Gipfel als wichtiges Highlight der Branche an. "Es ist schon sehr viel bei diesen Gipfeln herausgekommen", so das Wachstumsfeld Green IT oder die Erneuerung der Infrastruktur der Telekommunikation, betonte er. Neben der Cebit seien die IT-Gipfel inzwischen "das zweitgrößte Ereignis für unsere Branche". In neun Arbeitsgruppen seien während des gesamten Jahres Themen bearbeitet worden. Die Ergebnisse würden auf dem heutigen Treffen "vorgeführt", so Scheer.

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) forderte anlässlich des Gipfels, dass Menschen ihre Persönlichkeit auch in der digitalen Welt frei entfalten und dabei rechtlich effektiv geschützt werden müssten. "Neben den Verbesserungen bei Datenschutz, die wir im Moment intensiv diskutieren, müssen wir auch überlegen, wie die erforderliche Medienkompetenz vermittelt werden kann", sagte sie. Hier seien besonders Schulen gefordert, sie müssten Schülern, die vielfach bereits über technisches Wissen verfügen, beibringen, damit medienkritisch umzugehen.

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