Microsofts Surface: So macht der Computer Spaß

Surface
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Derzeit kostet ein Surface-Tisch mit den passenden Entwicklungswerkzeugen rund 12.500 US-Dollar. Bis das Gerät breit auf dem Markt verfügbar sein wird, wird es noch eine Weile dauern. Derzeit wird ein Marktstart für Privatkunden Ende 2010 erwartet. Was ein Surface dann für den privaten Nutzer kosten wird, ist nicht bekannt. Aber in Anbetracht der Kosten für ein Entwicklergerät zum jetzigen Zeitpunkt ist ein Preis unterhalb von 5.000 Euro denkbar.

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Surface wurde von der Xbox-Abteilung von Microsoft entwickelt und wird als geschlossenes System mit stabiler Hardwarebasis angeboten. Es ähnelt also dem Konzept von Spielekonsolen. Somit ist nicht davon auszugehen, dass andere Firmen außer Microsoft Surface-Geräte anbieten werden.

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Derzeit steckt im Surface ein Core-2-Duo-Prozessor von Intel mit einer Taktrate von 2,13 GHz und einer ATI-Grafikkarte X1650, die alles andere als taufrisch ist. Der integrierte Projektor schafft eine maximale Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln und ein Massenmarktgerät könnte bis 2010 noch einige Verbesserungen vertragen.

Bis dahin muss Microsoft aber vor allem noch ein technisches Problem lösen: Einige direkte Lichtquellen können die Infraroterkennung des Surface durcheinander bringen, so dass es sich nicht mehr einwandfrei bedienen lässt. In Verkaufsräumen oder Geschäften kann das Problem mit passenden Filtern vor den Lampen umgangen werden, für den privaten Einsatz ist das aber keine brauchbare Lösung. Alternativ kann bei der Aufstellung in Geschäften auch auf verträgliche Positionierung der Lichtquellen geachtet werden, falls diese Probleme machen.

 

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Mit SecondLight arbeitet Microsoft zudem an einer Ergänzung von Surface, mit der es möglich wird, Bilder durch das Surface-Display hindurch und auch darüber hinaus zu projizieren. Das ergibt einen interessanten Effekt: Wird ein halbdurchsichtiges Stück Kunststoff auf das Display gelegt oder darüber gehalten, zeigt dieses das zweite Bild, das durch das erste hindurch projiziert wird. Diese beiden Bildschichten lassen sich nutzen, um beispielsweise die Darstellung eines Autos mit dessen Innenleben zu kombinieren.

Möglich macht das ein elektrisch schaltbarer Diffusor, der schnell zwischen durchsichtig und undurchsichtig umschaltet. So kann abwechselnd auf die Oberfläche oder darüber hinaus projiziert werden. Für das menschliche Auge wirken beide Bilder stabil. Darüber hinaus erkennt SecondLight Gesten, die oberhalb der Tisches ausgeführt werden, ohne dass der Touchscreen berührt wird. Mit speziellen Materialien lassen sich so auch bewegte Bilder auf bewegte Objekte projizieren, die Schräg über den Tisch gehalten werden.

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jami 12. Aug 2010

Der M$ Surface hängt schon sehr lange in der Entwicklung und ist imho für den Markt...

firefucker 21. Nov 2008

danke Dr. Specht + Dr. Binsenhauer

seb 21. Nov 2008

ist die selbe technik die fast alle verwenden, kannst dich also gerne bei der nuigroup...

hebe 21. Nov 2008

Zum ersten Mal habe ich die Idee im Film TRON entdeckt. Der Schinken ist immerhin von...



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