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Alchemy: C und C++ für Flash

Ogg Vorbis auf Flash portiert. Alchemy erlaubt es, C- und C++-Bibliotheken in Flash-Dateien umzuwandeln, die dann im Flash-Player und Adobe AIR ausgeführt werden können. Erstes veröffentlichtes Beispiel ist eine Portierung von Ogg Vorbis auf Flash. Früher wurden schon Quake und Zelda in Flash gezeigt.
/ Jens Ihlenfeld
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Adobes Forschungsprojekt Alchemy erlaubt es, in C und C++ geschriebenen Code in der freien ActionScript Virtual Machine (AVM2) zu nutzen. Entwickler sollen so bestehenden Code für Flash-Anwendungen verwenden und auf bestehende Bibliotheken zurückgreifen können. Die Quelltexte werden dazu in ActionScript 3.0 übersetzt und als SWF- oder SWC-Datei abgelegt, die dann im Flash Player 10 oder Adobe AIR 1.5 laufen.

Gedacht ist Alchemy vor allem für betriebssystemunabhängige Bibliotheken, die rechenintensiv sind, wie beispielsweise Audio- und Video-Transcoding, XML-Verarbeitung und Verschlüsselung. Denn der Code soll im Vergleich zu nativen Programmen zwei- bis zehnmal langsamer laufen aber spürbar schneller als reines ActionScritp 3.0.

Als Beispiel stellt Adobe eine Portierung des freien Audiocodecs Ogg Vorbis sowie eine Verschlüsselungsbibliothek zur Verfügung. Weitere portierte Bibliotheken will Adobe unter labs.adobe.com(öffnet im neuen Fenster) sammeln. Die Portierung von Ogg Vorbis soll nur rund vier Tage gedauert haben.

Adobe-Entwickler Scott Petersen hatte den Vorläufer von Alchemy vor rund einem Jahr vorgestellt und eine Portierung von Quake gezeigt.


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