Hewlett-Packard trotzt der Finanzkrise
Ausblick für 2009 über den Erwartungen
Der Computerkonzern Hewlett-Packard hat heute vorläufige Zahlen für sein viertes Finanzquartal 2007/2008 vorgelegt. Der Gewinn und der Umsatz lagen über den Erwartungen der Analysten. Trotz Finanzkrise setzte die Konzernführung auch die Prognose für das erste Quartal 2008/2009 über die Berechnungen der Wall Street.
Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) hat zum Ende seines Finanzjahres deutlich besser abgeschnitten als von Börsenexperten erwartet. Der Quartalsgewinn stieg zum 31. Oktober 2008 auf 84 US-Cent pro Aktie, nach 81 Cent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Gewinn wurde durch die Übernahme des IT-Dienstleisters Electronic Data Systems um 19 Cent pro Aktie belastet. Der Umsatz kletterte den Zahlen zufolge um 19 Prozent auf 33,6 Milliarden Dollar. Ohne den Zuwachs durch den EDS-Kauf lag das Wachstum bei 5 Prozent. Die HP-Aktie legte im vorbörslichen Handel um 12 Prozent auf 33,40 Dollar zu.
Vor Übernahmekosten, Ausgaben für Restrukturierungen und sonstigen Sonderposten lag der Gewinn bei 1,03 Dollar pro Aktie. Die Analysten hatten mit 1,02 Dollar pro Aktie gerechnet. Auch beim Umsatz übertraf HP die Erwartungen, die bei 33,09 Milliarden Dollar angesetzt waren.
"HP lieferte Zahlen für ein weiteres, solides Quartal ab", sagte Konzernchef Mark Hurd. Der Konzern habe von seiner globalen Reichweite, dem vielschichtigen Kundenstamm, einem breiten Portfolio und zahlreichen Initiativen zur Kostensenkung profitiert. Im September hatte Hurd angekündigt, 24.000 Arbeitsplätze im Unternehmen abzubauen.
Für das laufende erste Finanzquartal 2008/2009 stellte Hurd einen Gewinn vor Sonderposten von 93 bis 95 Cent und einen Umsatz von 32 bis 32,5 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Die Analysten wollten hier nur 93 Cent Gewinn sehen, hatten beim Umsatz mit 33,73 Milliarden US-Dollar aber mehr erwartet. Die endgültigen Zahlen für das vierte Finanzquartal legt HP am kommende Montag vor.
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