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LHC-Reparatur dauert länger und wird teurer als geplant

Large Hadron Collider wird frühestens im Juni 2009 wieder in Betrieb gehen. Der Defekt am Kühlsystem des Large Hadron Colliders ist offensichtlich gravierender als bisher gedacht. Die Reparatur wird sich deshalb länger hinziehen und mehr Geld verschlingen. Das CERN geht davon aus, dass sich der Start des Teilchenbeschleunigers bis Mitte 2009 verzögert.
/ Werner Pluta
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Die Reparatur des Large Hadron Colliders werde bis Mai oder Juni 2009 dauern, gab das europäische Kernforschungszentrum (CERN) in Genf bekannt. Der Start des Large Hadron Collider (LHC) könne frühestens Ende Juni 2009 erfolgen, sagte CERN-Sprecher James Gillies der Nachrichtenagentur AP(öffnet im neuen Fenster). Ursprünglich hatte es geheißen, der LHC werde nach der Winterpause im Frühjahr 2009 in Betrieb genommen. Die Reparatur soll etwa 17 Millionen Euro kosten – deutlich mehr als erwartet.

Der Defekt am Kühlsystem des LHC war nur wenige Tage nach dem Start im September 2008 aufgetreten. Durch eine fehlerhafte elektrische Verbindung zwischen zwei Magneten war eine große Menge Helium in den Tunnel entwichen. Die supraleitenden Magnete sind ein wichtiger Bestandteil des Beschleunigers, da sie die Teilchen auf eine ringförmige Bahn lenken. Sie werden mit flüssigem Helium auf eine Temperatur von 1,9 Kelvin gekühlt.

Wegen der extremen Temperaturen knapp über dem absoluten Nullpunkt musste der entsprechende Sektor erwärmt werden. Erst jetzt herrschten vor Ort Temperaturen, die es ermöglichten, dass Techniker dort arbeiten können, so Gillies.


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