• IT-Karriere:
  • Services:

IT-Branchenverband Bitkom gegen Grenzen für Managergehälter

Scheer will Entlassung unfähiger Firmenlenker vereinfachen

Der ITK-Branchenverband warnt vor einer staatlichen Begrenzung der Managergehälter. Nur durch das Geld kämen die besten Manager an die einflussreichsten Stellen, sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Artikel veröffentlicht am ,

Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer ist gegen eine gesetzliche Beschränkung der Managergehälter, die Union und SPD derzeit im Bundestag planen. Sinnvoller sei es, das Aktiengesetz so zu ändern, "dass wir unfähige Manager auch ohne lange Prozesse wieder loswerden", sagte Scheer der Welt. Heute könne ein Aufsichtsrat einen Manager nur mit einer Abfindung nach Hause schicken. "Oder er muss das Tafelsilber gestohlen haben." Die Einkommensschere zwischen Management und Mitarbeitern geht immer weiter auseinander. Spitzenreiter war im Frühjahr 2008 Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann mit einem Jahreseinkommen von über 13 Millionen Euro. Laut einer Studie des Berliner Wirtschaftsprofessors Joachim Schwalbach vom Institut für Management an der Berliner Humboldt-Universität verdienten die Vorstände der DAX-30-Unternehmen im Jahr 2002 im Durchschnitt das 28fache ihrer Beschäftigten. Im Jahr 2007 stieg die Vergütung auf das 52fache an.

Stellenmarkt
  1. CompuGroup Medical SE & Co. KGaA, Osnabrück
  2. AKKA, München

Scheer warnte zugleich vor einer zu starken Rolle des Staates in der Wirtschaft. "Den Staat, den man in schlechten Zeiten ruft, wird man in guten Zeiten nicht wieder los. Wir müssen aufpassen, dass der Retter nicht zum Erdrücker wird", sagte Scheer mit Verweis auf die staatlichen Hilfspakete für die Banken und die Automobilindustrie. Doch auch Scheer will 8 Milliarden Euro staatliche Gelder für die Gesundheitskarte, den digitalen Behördenfunk, das elektronische Melderegister und die elektronische Ausstattung von Schulen.

In das Projekt elektronische Gesundheitskarte hätten die Unternehmen rund 300 Millionen Euro vorinvestiert. "Mit großer Sorge verfolgen wir, dass sich die Regierungskoalition in Bayern gegen die Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte ausspricht und nur noch eine neue Krankenversichertenkarte mit Lichtbild unterstützt", sagte Scheer. In den einzelnen Bereichen des Gesundheitswesens würden derzeit technologische Insellösungen betrieben, denen die Vernetzung fehle.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (Daily Black Deals, u. a. Lexar 128GB SSD für 19,49€, HP Pavilion x360 Convertible für 583...
  2. (u. a. iRobot Roomba Saugroboter für 271,97€, LG OLED65B9DLA für 1.656,19€, Apple AirPods Pro...
  3. 183,99€ (inkl. 10€ Direktabzug)

mcilly 20. Nov 2008

Ja, das klingt schon ganz gut. Gute Manager sind ja nur gut, wenn die Zahlen stimmen. Das...

Ein Angestellter 18. Nov 2008

Kurz vorab: Ich bin kein Manager und mein Gehalt beträgt nur ein Bruchteil des eines...

Seher 18. Nov 2008

Das stimmt zu 100%. Und solange das der Unternehmer/Eigentumer selbst ist, noch viel...

irgendwer 18. Nov 2008

tatsächlich will das Ausland lieber dt. Ärzte und Ingenieure haben, Manager haben die...

Deine_Vater 18. Nov 2008

Habe ich noch gar nicht gehört.


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 - Trailer Juni 2020

Ds Spiel soll für alle aktuellen Plattformen im November 2020 erscheinen.

Cyberpunk 2077 - Trailer Juni 2020 Video aufrufen
Materiejets aus schwarzem Loch: Schneller als das Licht?
Materiejets aus schwarzem Loch
Schneller als das Licht?

Das schwarze Loch stößt Materie mit einer Geschwindigkeit aus, die wie Überlichtgeschwindigkeit aussieht.
Ein Bericht von Andreas Lutter

  1. Oumuamua Ein ganz normal merkwürdiger interstellarer Asteroid

Unix: Ein Betriebssystem in 8 KByte
Unix
Ein Betriebssystem in 8 KByte

Zwei junge Programmierer entwarfen nahezu im Alleingang ein Betriebssystem und die Sprache C. Zum 50. Jubiläum von Unix werfen wir einen Blick zurück auf die Anfangstage.
Von Martin Wolf


    Schule: Hard- und Software allein macht keinen digitalen Unterricht
    Schule
    Hard- und Software allein macht keinen digitalen Unterricht

    WLAN in allen Klassenzimmern reicht nicht, der ganze Unterricht an Schulen muss sich ändern. An den Problemen dabei sind nicht in erster Linie die Lehrkräfte schuld.
    Ein IMHO von Gerd Mischler

    1. Kipping Linken-Chefin fordert Schul-Laptops mit SIM für alle Schüler
    2. Datenschutz Unberechtigte Accounts in Schul-Cloud
    3. Homeschooling-Report Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen

      •  /