Videochip-Entwickler kauft Transmeta

Kaufpreis liegt bei rund 255,6 Millionen US-Dollar

Für rund 255,6 Millionen US-Dollar kauft der Videochip-Entwickler Novafora den einstigen Intel-Konkurrenten Transmeta. Ende September 2008 hatte Transmeta mit der öffentlichen Suche nach einem Käufer für das Unternehmen begonnen.

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Zwischen 18,70 und 19,00 US-Dollar pro Transmeta-Aktie zahlt Novafora, je nachdem, wann die Übernahme abgeschlossen wird. Darauf haben sich die Unternehmen geeinigt, Transmetas Aktionäre müssen dem Unternehmensverkauf aber noch zustimmen. Der Abschluss der Übernahme soll im ersten Quartal 2009 erfolgen.

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Einst als Konkurrent zu Intel mit einem x86-kompatiblen Prozessor gestartet, musste sich Transmeta nach Misserfolgen aus dem CPU-Geschäft zurückziehen und konzentriert sich seitdem auf die Lizenzierung von Stromspartechnologien, die das Unternehmen einst entwickelte. Zu den Lizenznehmern gehören unter anderem Intel und AMD. Neue Lizenzverträge darf Transmeta ab sofort aber nur noch mit Zustimmung von Novafora abschließen, so die Vereinbarung zwischen den Unternehmen.

Als letzter Lizenznehmer vor Verkündung der Übernahme erhielt AMD eine Lizenz für Transmetas Technik. Im Gegenzug überlässt AMD Transmeta rund 700.000 Transmeta-Aktien, die AMD bislang hielt.

Zusammen mit der Ankündigung der Übernahme legte Transmeta auch Zahlen für das dritte Quartal 2008 vor: Demnach erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 25,3 Millionen US-Dollar bei einem Gewinn von 30,6 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen verfügte zum 30. September 2008 über liquide Mittel in Höhe von 255,2 Millionen US-Dollar.

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