Videosystem ermöglicht Autofahrern Rundumblick

Verschiedene Blickwinkel auf das Umfeld sollen Autofahren sicherer machen

Ein von Fujitsu entwickeltes Videosystem bietet Autofahrern einen Rundumblick auf ihr Fahrzeug. Vier Videokameras liefern Bilder, aus denen ein Computer eine dreidimensionale Ansicht der Umgebung des Fahrzeuges erzeugt. Die Perspektive passt sich der Verkehrssituation an.

Artikel veröffentlicht am ,

Das System bietet einen Rundumblick auf das Auto (Bild: Fujitsu)
Das System bietet einen Rundumblick auf das Auto (Bild: Fujitsu)
Wie viel Platz habe ich beim Einparken? Werde ich gerade überholt, wenn ich ausscheren will? Jeder Fahrer kennt knifflige Momente, in denen er sich einen besseren Blickwinkel und mehr Übersicht wünscht. Forscher bei Fujitsu können ihnen diesen Wunsch erfüllen: Sie haben ein Videosystem entwickelt, das dem Fahrer eine bessere Übersicht über die Verkehrssituation ermöglichen soll als der Blick aus dem Fenster und in den Rückspiegel.

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Dazu haben sie vorn, hinten und an den Seiten des Fahrzeugs je eine Videokamera angebracht. Das von Fujitsu entwickelte Videoverarbeitungssystem errechnet daraus eine virtuelle, dreidimensionale Ansicht der Umgebung des Fahrzeuges und stellt sie auf einer gekrümmten Ebene dar. Außerdem erlaubt das System dem Fahrer, verschiedene Perspektiven einzunehmen und sein Fahrzeug aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. So ermögliche das System eine Rundumsicht "mit der Perspektive und dem Sichtfeld, das am besten zu der aktuellen Verkehrssituation passt".

Bei Einparken etwa kann der Fahrer die Straße, andere Autos und Passanten im Auge behalten. An Einmündungen und Kreuzungen zeigt ihm das System, ob er möglicherweise ein anderes Fahrzeug behindert oder einen Fußgänger gefährdet. Wenn das System auf Grund der Verkehrssituation einen anderen Blickwinkel zeigen soll, vollziehe es " einen sanften Übergang von einer Perspektive zu einer anderen, indem es fortlaufend Blickpunkte, Sichtfelder und Sichtachse interpoliere", so Fujitsu. Das erleichtere es dem Fahrer, sich auf die neue Sichtweise einzustellen.

Mit dem System kann der Fahrer den Verkehr besser einschätzen (Bild: Fujitsu)
Mit dem System kann der Fahrer den Verkehr besser einschätzen (Bild: Fujitsu)
Das Videoverarbeitungssystem besteht aus einem Chip, der die Videobilder der vier Kameras kombiniert, und dem System on a Chip MB86R01 von Fujitsu, einem Grafikchip für Autos, der OpenGL ES unterstützt. Die Verarbeitungszeit der Videobilder beträgt nach Herstellerangaben 30 Millisekunden.

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Videosysteme an Autos, die Fahrer unterstützen sollen, gewinnen laut Fujitsu an Beliebtheit. In Japan sind mehr als vier Millionen Videokameras für Autos verkauft worden.

Die Fujitsu-Entwickler wollen das System auf der Jahreskonferenz der Intelligent Transportation Society of America (ITSA), die vom 16. bis 20. November 2008 in New York stattfindet, vorstellen.

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huahuahua 24. Nov 2008

Wer damit im Alltag klarkommt, der braucht es eigentlich nicht und wer jetzt schon nicht...

ich auch 19. Nov 2008

Ich glaube, ich würde sogar bis zu 850 Euro dafür locker machen.

ich auch 19. Nov 2008

...wenn man so gute Freunde wie Lou hat: http://www.youtube.com/watch?v=W16p-xSzMc8

nice! 18. Nov 2008

so hab ich das ja noch gar nicht gesehen. naja wenn er dann nach hinten schaut ist halt...

Himmerlarschund... 18. Nov 2008

Dass gerade DU mit DEINEM Deutsch auf anderen rumhacken musst ... Dämlich einfach.



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