Spieletest: Call of Duty 5 - Sprung von Front zu Front

Call of Duty 5: World at War
Auch die Spezialeffekte sind Hingucker: etwa, wenn Feuer in einem Gebäude ausbricht, eine nächtliche Blendgranate die Landschaft in grelles Licht taucht oder glühende Aschefetzen in der Luft zu schweben scheinen wie Glühwürmchen. Trotzdem muss für die PC-Version keine absolute Highend-Hardware vorhanden sein: Ein Prozessor mit 3,0 GHz und dazu 512 MByte RAM unter Windows XP sowie 1 GByte RAM Arbeitsspeicher unter Vista reichen aus. Die Grafikkarte muss Shader 3.0 oder besser beherrschen. Auf der Festplatte belegt das Programm rund 7 GByte an Speicherplatz. Zum Spielen muss die DVD ins Laufwerk eingelegt sein.

Call of Duty 5: World at War
Call of Duty: World at War ist für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich. Die PC-Fassung kostet rund 50 Euro, die Konsolenversionen sind für etwa 70 Euro zu haben. Das Programm erscheint hierzulande stark geschnitten: Publisher Activision hat alle Hakenkreuze und vergleichbar problematische Symbole entfernt, aber auch einen im US-Original enthaltenen Bonuslevel, in dem der Spieler auf Nazi-Zombies trifft. Die Lokalisierung ist aufwendig und gut gelungen, beispielsweise ist statt der Stimme von Kiefer Sutherland wie im Original hierzulande die seines Synchronsprechers zu hören. Die USK hat dem Programm keine Jugendfreigabe erteilt.
Fazit:
Auf der Habenseite verbucht Call of Duty: World at War vor allem die packenden Missionen, in denen wahnsinnig viel passiert und die fast immer hochdramatisch ablaufen. Auch die teils überwältigende Grafik und die Atmosphäre sorgen immer wieder für Herzrasen - mit echtem Krieg hat das glücklicherweise immer noch nichts zu tun, aber näher dran war bislang wohl kein Computerspiel.
Vor allem zwei Schwächen stören das Gefühl des Authentischen: Zum einen sorgt das ständige Springen zwischen Orten und Zeiten dafür, dass sich das Programm wie ein makabres "Best of Zweiter Weltkrieg, Volume 4" anfühlt. Schade, dass es nicht wie im direkten Vorgänger eine übergreifende Handlung gibt. Zum anderen hat es Entwickler Treyarch etwas übertrieben mit dem, was durch Trigger ausgelöst wird. Teilweise hat es trotz des Krieges für den Spieler mehr Sinn, die Feinde einfach am Leben zu lassen und durch das Auslösen des nächsten Skripts voranzukommen. Trotzdem: Wer das Szenario (noch immer) mag, bekommt Unterhaltung auf höchstem Niveau.
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Die von Gamgea haben neulich den Shooter übrigens getestet: http://gamgea.com
mal ehrlich wenn jede einzelne waffe voll knallen würde, deine boxen würden explodieren...
"*Realismus* in *Spielen* wird überschätzt." ...besser kann man es nicht sagen :o...
Es sind nicht nur die Symbole und Blut/Ragdoll, was geschnitten wurde. Es wurden auch 2-3...