Spieletest: Call of Duty 5 - Sprung von Front zu Front

Call of Duty 5: World at War
Call of Duty 5: World at War
Die Einsätze sind ebenso linear angelegt wie in den Vorgängern. Nur ab und zu darf der Spieler entscheiden, ob er ein Wäldchen links oder rechts umgeht. Wenn schon nicht für Freiheiten, haben die Entwickler immerhin für Abwechslung gesorgt: So geht im Dschungel die Gefahr eher von Heckenschützen aus, während in Seelow vor allem deutsche Panzer eine Bedrohung sind, und wieder woanders das gesamte Team beim Ausräuchern von Mörserstellungen koordiniert agieren muss. Außerdem steuert der Spieler in einem Einsatz einen Panzer und fliegt in einem anderen im Flugzeug mit. Echte Schleichmissionen gibt es nicht - die wenigen Verschnaufpausen sind extrem kurz, meist steht der Spieler inmitten von gefühlten Hundertschaften an Soldaten, während überall Schüsse fallen, Explosionen dröhnen, irgendwo Flammen emporschießen und Granaten fliegen. Auch im einfachsten der vier Schwierigkeitsgrade beißen selbst erfahrene virtuelle Soldaten ins Gras, weil sie angesichts des Kriegslärms eine Warnung vor Granaten zu spät bemerken oder weil die Entwickler irgendwo einen hinterrücks angreifenden Gegner versteckt haben. Munitionsmangel ist hingegen so gut wie kein Problem - notfalls klaubt der Spieler das Gewehr eines gefallenen KI-Kameraden auf.

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Call of Duty 5: World at War
Call of Duty 5: World at War
An vielen Stellen ist übrigens Kämpfen gar nicht sinnvoll, weil die erledigten Gegner nach wenigen Sekunden vom Programm ersetzt werden. In den stark geskripteten Einsätzen geht es erst weiter, wenn der Spieler beispielsweise durch feindlichen Kugelhagel voranstürmt und in einen neuen Schützengraben springt: Damit löst er den Trigger aus, der seine Kameraden vorwärts bewegt und so die feindlichen Attacken stoppt - allerdings in den meisten Fällen auch neue startet.

Call of Duty 5: World at War
Call of Duty 5: World at War
In Call of Duty: World of War lassen sich die Missionen nicht nur allein in der Kampagne durchspielen. Wer mag, tritt mit bis zu drei Kumpels im Koop-Modus an. Die Missionen kann der Spieler frei wählen, gefallene Mitstreiter lassen sich per "Benutzen"-Befehl innerhalb eines gewissen Zeitrahmens wiederbeleben. Wer zu spät reanimiert, muss beim letzten Kontrollpunkt neu starten. Das ist im Solomodus übrigens genauso, auch am PC können Soldaten nicht manuell speichern - allerdings sind die Kontrollpunkte sehr fair angelegt. Die anderen elf Mehrspielermodi für bis zu 32 Spieler orientieren sich stark an denen von Call of Duty 4, natürlich in anderem Szenario.

Call of Duty 5: World at War
Call of Duty 5: World at War
Das Programm verwendet eine modifizierte Version der 3D-Engine, die schon beim Vorgänger Modern Warfare zum Einsatz kam. Grafisch überzeugt World at War: Die Umgebungen wirken extrem detailliert, Palmen und sonstige Pflanzen sind ebenso aufwendig wie Gebäude, Schützengräben, Wege, Panzer und was sonst noch zu sehen ist. Besonderes Highlight sind allerdings die Animationen der computergesteuerten Verbündeten und der Feinde, die sich flüssig und fast wie aus dem echten Leben übernommen bewegen.

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123asdf123 09. Dez 2008

Die von Gamgea haben neulich den Shooter übrigens getestet: http://gamgea.com

33212 20. Nov 2008

mal ehrlich wenn jede einzelne waffe voll knallen würde, deine boxen würden explodieren...

AcceptYourDeath 19. Nov 2008

"*Realismus* in *Spielen* wird überschätzt." ...besser kann man es nicht sagen :o...

graf porno 19. Nov 2008

Es sind nicht nur die Symbole und Blut/Ragdoll, was geschnitten wurde. Es wurden auch 2-3...

Sonic77 18. Nov 2008

WW2 ist halt noch ein "richtiger", epischer Krieg. Ich finds gut. Ich mag solche...



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