Test: Nintendo DSi - spielen, Musik hören und sicher surfen
Netzwerkfähigkeiten

WLAN-Konfiguration des DSi
Sorgen um die Sicherheit des drahtlosen Netzwerks, die beim Nintendo DS (lite) üblich waren, gehören der Vergangenheit an. Der Nintendo DS (lite) beherrschte nur eine leicht auszuhebelnde WEP-Verschlüsselung. Als Alternative gab es Nintendos proprietären USB-WLAN-Stick, der an einen PC angeschlossen wurde, oder eine eigene abgeschottete WLAN-Zelle, die WEP-Verschlüsselung anbietet. Moderne WPA- oder WPA2-Verschlüsselung war für Nintendos DS lange kein Thema.
Das ist jetzt anders, denn Nintendos DSi kann auch in WPA-geschützten Netzwerken funken. Allerdings gilt das nicht für alte Spiele, diese setzen weiterhin auf WEP. Um den DSi in WPA-geschützte WLANs einzubinden, sind jedoch einige Schritte notwendig, die aufgrund der japanischen Menüführung nicht einfach zu meistern sind. Das Spielehandheld beherrscht sowohl die TKIP- als auch die AES-Verschlüsselung. Angesichts erster Ansätze, die TKIP-Verschlüsselung zu knacken, dürfte der DSi mit der AES-Option eine Weile sicher nutzbar sein. Neben den manuellen WPA-Einstellungen beherrscht das Gerät auch WiFi Protected Setup.
Abkürzungen wie WPA, TKIP, AES und WPS waren beim japanischen Testgerät in bekannten lateinischen Buchstaben im Menü zu finden. Auch ein "OK" gibt es an einigen Stellen. Der Rest ist jedoch fast komplett in japanischer Sprache gehalten. Ein Umschalten auf die deutsche oder englische Sprache ist nicht möglich. Dank der durchdachten Menüstruktur findet sich der Anwender nach einigem Experimentieren durchaus zurecht. Neben der potenziellen Regionalcodesperre und der Netzteilproblematik wäre das der dritte Grund, der gegen einen Import spricht.

WLAN-Konfiguration des DSi
Nach der Einstellung der WLAN-Daten waren die Voraussetzungen geschaffen, um den DSi-Shop zu nutzen. Allein den Opera-Browser fanden wir dort. Nintendo installiert den Browser auf dem Nintendo DSi nicht vor, der Download war aber kostenlos. Da der Shop komplett in Japanisch gehalten ist, blieben uns andere Angebote unter Umständen verwehrt.
Der neue Browser von Opera bietet beim Funktionsumfang kaum Unterschiede zum alten Opera-Browser für Nintendo DS (lite). Die Darstellungsqualität ist sehr gut, wobei auch CSS-Profile unterstützt werden. Dank Touchscreen geht die Eingabe schnell vonstatten. Der Browser meldet sich als Opera 9.50 (Nintendo DSi; Opera/446; U; ja). Die Renderengine ist also deutlich fortgeschrittener, als dies noch beim Opera-Modul der Fall war. Wer Genaueres über den Browser erfahren möchte, liest am besten den Test von Opera für den Nintendo DS, der noch auf Opera 8.5 basierte.
Bei der Geschwindigkeit hat der neue Browser gegenüber dem getesteten Opera-Modul deutlich zugelegt. Die Darstellung ist schneller und auch das Navigieren innerhalb der Software geht schnell von der Hand. Aus dem ersten sehr trägen Opera-Browser ist ein gut bedienbarer Betrachter für Webseiten geworden.
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die cam hat 0,3 mp
Gib mal bitte einen Link zur extra Hardware! Danke.
Jaja, im fertig machen ist die Golem Community echt gut ;D
Hallo, Ja stimmt. Der alte Akku hatte 3,7 Wh, der neue 3 Wh. Ich ergänze mal den Text um...