OLPC schaltet Werbung für den Bildungsrechner XO

Die Fernsehspots, die von der kanadischem Werbeagentur stammen, sollen provozieren und nachdenklich machen. Sie zeigen beispielsweise Kinder in Arbeitslagern oder als Prostituierte, berichtet die New York Times. Einige Szene seien sehr hart, gab Paul Lavoie, Chef der Agentur, gegenüber der Zeitung zu. Andere Spots sollen Hoffnung vermitteln. In einem etwa ist ein Mädchen in einem südafrikanischen Township zu sehen, das mit dem XO-Rechner arbeitet. "Mit Bildung können wir unsere Probleme lösen", sagt sie.

Über die Werbung will die Stiftung den Verkauf der Rechner so anzukurbeln, dass über die größeren Stückzahlen der angestrebte Preis von 100 US-Dollar für den XO erreicht werden kann. Die Produktionskosten liegen derzeit bei etwa 190 US-Dollar. Das IT-Marktforschungsunternehmen Gartner geht allerdings davon aus, dass es in den kommenden zwei bis drei Jahren nicht möglich sei wird, den XO für 100 US-Dollar zu produzieren.

Laut New York Times verhandelt OPLC-Gründer Nicholas Negroponte außerdem gerade mit der Künstlerin Yoko Ono über die Nutzung eines digitalen Bildes ihres 1980 ermordeten Mannes John Lennon für eine OLPC-Werbung. Deren Thema soll die Überwindung der digitalen Spaltung zwischen den reichen und den armen Ländern sein.

Nach Auskunft von Jackie Lustig, Sprecherin von OLPC, kamen im Rahmen des G1G1-Programmes 2007 insgesamt 35 Millionen US-Dollar zusammen. Für Kinder in der Dritten Welt konnten 100.000 Gräte gekauft wurden. Insgesamt hat die Stiftung bisher 500.000 Computer produzieren und ausliefern lassen. Weitere 500.000 sollen Anfang 2009 bei den Empfängern eintreffen, sagte Negroponte der New York Times.

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 OLPC schaltet Werbung für den Bildungsrechner XO
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Flying Circus 20. Nov 2008

15,4" gegenüber Netbook-Format. Es soll Leute geben, die auf Mobilität wert legen *g*

Kieler Killa 18. Nov 2008

So lernt man frühzeitig wie es in der heutigen Gesellschaft abläuft. Entweder man killt...

gaga 18. Nov 2008

Weil es die falsche Botschaft transportiert. Von wegen "mit diesem Laptop wäre das nicht...

Küss 18. Nov 2008

Negroponte, Bruder des US-Angriffsministers, soll sich seine abzocke mal schön an den Hut...



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