50 MBit/s für 700-Einwohner-Dorf in Thüringen
Arcor startet Pilotprojekt für VDSL-Internet
Die Vodafone-Festnetztochter Arcor stattet Ballstädt, eine kleine Thüringer Gemeinde, mit Breitbandtechnik für 50-MBit/s-Internetzugänge aus. Der Ausbau kostet einen sechsstelligen Betrag, berichtet die Lokalpresse.
Die 700-Seelengemeinde Ballstädt wird mit VDSL ausgestattet. Gemeinsam mit der Ballstädter Bürgermeisterin Erika Reisser und dem Thüringer Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) gab Thomas Ellerbeck von der Geschäftsführung Arcor und Vodafone Deutschland heute den Startschuss für das Pilotprojekt.
Arcor hat zusammen mit dem chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei die beiden Ballstädter Kabelverzweiger ausgerüstet. Das Dorf wurde ausgewählt, weil es Nahe am Arcor-Weitverkehrsnetz liegt. Die Gemeinde übernahm die Verlegung der Leerrohre für die Glasfaserkabel, die das Dorf nun mit dem Arcor-Netz verbinden. Der gesamte Ausbau kostete einen sechsstelligen Betrag, so ein Arcor-Sprecher zur Thüringer Allgemeine. "Wir haben es geschafft, aus dem Dunklen der Abgeschiedenheit in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken", sagte Bürgermeisterin Reisser.
"Die Glasfaser reicht bis zum Kabelverzweiger", erklärte Arcor-Sprecher Paul Gerlach Golem.de. "Das Netz verfügt über eine Ringstruktur." Ziel des VDSL-Pilotprojekt ist es, Erfahrungen im Livebetrieb für die Technik zu sammeln. Schon vor Projektstart hätten viele Ballstädter den neuen Netzzugang bestellt. Zahlen wollte Gerlach jedoch nicht nennen.
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