Schleichender Marktstart für Intels Core i7

Core i7 (rechts) neben Core 2
Core i7 (rechts) neben Core 2
Dass dieser alleine betrachtet langsamere Prozessor teurer ist als der Core i7 965 dürfte auch daran liegen, dass Intels neue High-End-CPUs neue Mainboards mit dem Chipsatz X58 samt DDR3-Speicher und einen neuen Prozessorkühler erfordern. Zwar sind X58-Boards von allen großen Mainboard-Herstellern wie Asus, Gigabyte und MSI inzwischen verfügbar. Die Preise liegen jedoch noch deutlich über den bisher erwarteten und für High-End-Boards üblichen 200 Euro: X58-Mainboards sind bisher nicht unter 250 Euro zu haben. Auch Intels eigenes Produkt, das "X58SO (Smackover)" liegt in diesem Rahmen, ist jedoch mit nur vier Speicherslots im Vergleich zu Mainboards von Asus, Gigabyte und MSI schlechter ausgestattet.

Die hohen Preise für die X58-Boards liegen unter anderem an dem für diesen Chipsatz nötigen Design mit 8-Layer-Platinen. Dafür sind vor allem die drei Kanäle des in den Prozessor integrierten Speichercontrollers verantwortlich. Da die Boards ohnehin schon sehr komplex sind, haben Asus, Gigabyte und MSI auf ihren Geräten gleich sechs Steckplätze für DDR3-Module verbaut. Mit 2-GByte-Riegeln kommt man so auf 12 GByte Arbeitsspeicher, was im Vergleich mit Komplettsystemen dieser Klasse günstige Workstations ermöglicht.

Intel Deutschland bestätigte gegenüber Golem.de, dass für den 17. November 2008 nach bisherigem Stand keine Preissenkungen bei Prozessoren vorgesehen sind. Die Core-i7-CPUs sollen jedoch bald in die offizielle Preisliste aufgenommen werden. Laut inoffizieller Preislisten, die Mitte Oktober 2008 bei VR-Zone aufgetaucht sind, soll die nächste Preisrunde bereits am 30. November 2008 folgen. Ob dann auch die bisherigen Spitzenmodelle der Serie Core 2 billiger werden, geht daraus noch nicht hervor.

In den USA haben einem Bericht des Wall Street Journal zufolge große PC-Hersteller wie Dell und die Gaming-Schmiede Falcon Northwest erste Rechner mit dem Core i7 auf den Markt gebracht. Auch Intels Marketing-Chef Sean Maloney zeigte sich gegenüber der Zeitung zuversichtlich, die neuen Plattformen in Zeiten einer Wirtschaftskrise an den Mann zu bringen: "Man erholt sich von einer Rezession mit den Produkten von morgen, nicht mit denen von heute" sagte er dem Wall Street Journal.

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