Test: Erstes Blackberry-Smartphone mit Klappmechanismus

Zudem steckt in dem Neuling der RIM-eigene HTML-Browser im T-Mobile web&walk-Look. Wird eine Webseite aufgerufen, zeigt der Browser die komplette Seite im Miniaturformat. Klickt der Nutzer auf eine Textstelle, vergrößert sich diese und passt sich dabei an die Displaygröße an. Der Aufruf von Golem.de via EDGE hat im Test sehr lange 53 Sekunden gedauert, per WLAN waren es 39 Sekunden. Das Smartphone unterstützt WLAN nach IEE 802.11b/g, GPRS und EDGE. UMTS oder gar der Datenturbo HSDPA findet sich auf dem Mobiltelefon nicht.

Blackberry Pearl Flip 8220
Blackberry Pearl Flip 8220
Damit eignet sich das Blackberry Pearl 8220 nur für geduldige Menschen zum Surfen. Den Versuch, ein Youtoube-Video abzuspielen, quittierte das Smartphone mit einer Fehlermeldung. Ebenfalls eher im Schneckentempo fährt das Blackberry Pearl 8220 beim Entfernen bzw. Einlegen des Akkus hoch: Es dauert fast 3 Minuten bis zur PIN-Eingabe - das ist im Vergleich zu anderen Smartphones außergewöhnlich lange. Grund hierfür ist eine Sicherheitsabfrage. Nach Angaben von RIM sind nämlich sämtliche Akkus mit einem Chip kodiert. Dadurch kann keine graue Ware in die Geräte kommen und es soll keinen Hitzeschaden geben, wie er bei anderen Herstellern aufgetreten ist.

Der Prozessor ist mit 312 MHz getaktet und zählt damit nicht zu den Flottesten. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 128 MByte. Auf einer Micro-SD-Karte können Daten ausgelagert werden, das Gerät unterstützt Karten mit einer Kapazität von bis zu 8 GByte.

Das Mobiltelefon funkt auf den vier GSM-Netzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt neben GPRS auch EDGE. Die Sprachqualität ist sehr gut und auch die Freisprechfunktion eignet sich für den häufigen Einsatz. Das ist besonders dann praktisch, wenn der Nutzer während eines Telefonats Notizen machen will. Mit einer Akkuladung soll das Blackberry Pearl 8220 eine maximale Sprechdauer von 4 Stunden erreichen. Im Bereitschaftsmodus ist der Akku laut Hersteller nach 14 Tagen Einsatz leer. Die Nutzung von WLAN ist hierbei nicht enthalten. Achtung: Der WLAN-Einsatz verringert die Akkulaufzeit erheblich.

T-Mobile will das Blackberry Pearl 8220 Mitte November 2008 in den Handel bringen. Ohne Vertrag soll das Gerät 319,95 Euro kosten. Im Lieferumfang ist keine Speicherkarte enthalten.

Fazit:
Wer schon lange auf einen kleineren und auch günstigeren Blackberry gewartet hat, sollte sich den Blackberry Pearl 8220 ansehen. Seine große Stärke ist der E-Mail-Client samt Push-Funktion. Zum mobilen Dauersurfen ist er mangels UMTS und verhältnismäßig kleinem Display dagegen kaum geeignet. Gewöhnungsbedürftig ist die Bauform: Noch wirkt der erste Wurf von Research in Motion etwas klobig.

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 Test: Erstes Blackberry-Smartphone mit Klappmechanismus
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o.0 18. Nov 2008

bin bei pda phones auch nur n freund von tasten wenn die net auf der oberfläche sondern...

Ich kauf nicht... 18. Nov 2008

Toooooooooooooooll, ein neues und wie immer innovatives und total neues Telefon. Da ich...

wurs 17. Nov 2008

wieso, sehen die heute anders aus?

Anon 17. Nov 2008

Naja über das Thema wird viel gestritten, in manchen Firmen wird das gerät wohl beim...



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