Brandon Crisp ist tot - Familie will Sportstiftung gründen
Nach Spielestreit vermisster Junge tot aufgefunden
Der 15-jährige Kanadier Brandon Crisp, der Mitte Oktober 2008 seine Familie wegen eines Streits um exzessives Computerspielen verlassen hatte, ist tot gefunden worden. Seine Eltern gründen nun eine Stiftung, die Sport für Jugendliche und Kinder fördern soll.

Crisp auf einem der von Familie und Behörden veröffentlichten Fotos
In der nordamerikanischen Presse hatte der Fall Brandon Crisp viel Aufmerksamkeit bekommen. Der 15-jährige Kanadier hatte sein Elternhaus Mitte Oktober wegen eines Streits um sein exzessives Computerspielverhalten bei Call of Duty 4 verlassen. Trotz einer breitangelegten Suche, der massiven Unterstützung durch die Öffentlichkeit und einer von Microsoft ausgesetzten Belohnung für Hinweise auf seinen Verbleib blieb der Junge verschwunden. Es gab Spekulationen, wonach er durch die Multiplayer-Community, in der er aktiv war, versehentlich Kontakt zu einem Entführer oder Päderasten aufgenommen haben könnte.
Am 5. November 2008 wurde die Leiche von Crisp gefunden. Wahrscheinliche Todesursache: schwere innere Verletzungen als Folge eines Sturzes von einem Baum.
Die Eltern von Brandon Crisp haben nun laut der kanadischen Presse angekündigt, im Gedenken an ihren Sohn eine Stiftung einzurichten. Deren Ziel soll sein, Sport bei unterprivilegierten Kindern und Jugendlichen zu fördern.
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