Firefox 3.0.4 beseitigt gefährliche Sicherheitslücken
In Firefox 2, Firefox 3 und SeaMonkey 1.1 stecken vier als gefährlich eingestufte Sicherheitslücken, über die Angreifer im schlimmsten Fall beliebigen Programmcode ausführen können. Alle drei Programme sind zudem von zwei weiteren Sicherheitslücken betroffen, die mit einem hohen Risiko eingestuft wurden. Angreifer können darüber JavaScript-Code innerhalb einer Webseite ausführen. Zwei weitere mit einem geringeren Risiko versehene Sicherheitslecks wurden ebenfalls sowohl in den beiden Firefox-Versionen als auch in SeaMonkey gefunden. Einer der beiden Fehler kann zum Ausspähen vertraulicher Daten missbraucht werden.
Zudem wurde in Firefox 3 ein neuntes Sicherheitsleck gefunden, das die beiden anderen Browser nicht betrifft. Das Sicherheitsrisiko ist hoch, weil Angreifer darüber JavaScipt-Kommandos ausführen können, allerdings nur mit eingeschränkten Rechten. Darüber hinaus bringt das Update auf Firefox 3.0.4 eine verbesserte Stabilität und damit wird ein weiterer Fehler im Kennwort-Manager korrigiert.
In Firefox 2 und SeaMonkey 1.1 befinden sich noch drei weitere Sicherheitslöcher, so dass in der Summe in diesen beiden Produkten elf Fehler beseitigt werden mussten. Zwei der drei Sicherheitslecks werden als gefährlich klassifiziert, weil sich darüber beliebiger Programmcode ausführen lässt. Die dritte Sicherheitslücke erlaubt den Einblick in beliebige Dateien, um an vertrauliche Informationen zu gelangen.
Einige der Sicherheitslücken stecken auch in Thunderbird 2, bislang wurde aber noch kein Update auf die Version 2.0.0.18 veröffentlicht.
Firefox 3.0.4 steht als Download(öffnet im neuen Fenster) bereit, Gleiches gilt für Firefox 2.0.0.18(öffnet im neuen Fenster) sowie für SeaMonkey 1.1.13(öffnet im neuen Fenster). Alle drei Applikationen gibt es unter anderem in deutscher Sprache für die Plattformen Windows, Linux und MacOS.
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