ATI Stream: GPGPU für alle mit gratis Video-Encoder

AMD greift Markt für das Rechnen auf Grafikkarten an

Knapp ein Jahr konnte Nvidia mit seiner Programmiersprache "CUDA" für rechenintensive Anwendungen auf Grafikkarten von sich reden machen. Nun hat AMD sein Gegenstück auf Basis einer proprietären Programmiersprache runderneuert und setzt auf offene Standards. Damit das jeder sehen kann, soll es Anfang Dezember 2008 ein Programm zum Umwandeln von Videoformaten gratis geben.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie auch Nvidia mit CUDA bietet AMD ein Programmierpaket für die Nutzung seiner Grafikkarten als Beschleuniger an. Es basiert auf der Sprache "Brook+", die an der Stanford-Universität entwickelt wurde und als Open Source ausgelegt ist. Brook spricht eine Middleware über den Treiber an, die AMD "Compute Abstraction Layer" (CAL) nennt. Über diesen CAL können auch andere Schnittstellen die Grafikkarte als Beschleuniger nutzen.

Die Layer von ATI Stream
Die Layer von ATI Stream
Sowohl Brook wie auch den CAL hat AMD nun kräftig überarbeitet und hält das Paket als "ATI Stream 1.3" für eine breite Masse an Anwendungen vom professionellen Einsatz bis zum Privatanwender für geeignet. Brook und CAL sind dabei aber immer noch proprietär, zudem ist die Sprache nicht so einfach zu erlernen wie das Standard-C von CUDA.

Verschiedene APIs setzen auf CAL auf
Verschiedene APIs setzen auf CAL auf
Dafür setzt AMD nun auf offene Standards wie das von Apple entwickelte und der Khronos-Gruppe übergebene OpenCL. Es soll parallel zu Microsofts "Compute Shaders" aus DirectX 11 einen Industriestandard für das Rechnern auf Grafikkarten setzen.

Neuer Video-Converter
Neuer Video-Converter
Diese Schnittstellen sind jedoch alle noch nicht fertig. Damit auch der Endanwender vom "GPGPU-Computing" etwas hat, will AMD am 10. Dezember 2008 seinen kostenlosen "ATI Avivo Video Converter" zum Download anbieten. Das Programm kann HD-Videos in den Formaten H.264 und MPEG-2 in andere Formate wandeln, kodiert selbst aber nur ebenfalls H.264 oder MPEG-2. Beim Dekodieren ist es auf die Codecs des Systems angewiesen. Immerhin lässt sich so aber ein HD-Film in H.264 für portable Mediaplayer wie den iPod wandeln.

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ATI Stream: GPGPU für alle mit gratis Video-Encoder 
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Trendsetter 14. Nov 2008

Schon Freitag ?

niabot 13. Nov 2008

Dafür gibt es bereits erste Ansätze in der Spezifikation von OpenGL. Wenn sich die...

Korrigierer 13. Nov 2008

Laut Kleingedrucktem in der Pressemeldung (planet3dnow.de) ist es 320x240! "The pre...

H4ndy 13. Nov 2008

Was solls denn sonst sein? Altes Format dekodieren und in Neues encodieren...



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