ATI Stream: GPGPU für alle mit gratis Video-Encoder

AMDs Benchmarks - Avivo gegen QuickTime
Das läuft durch die Nutzung der vielen parallelen Recheneinheiten einer GPU deutlich schneller als mit PC-Prozessoren. In eigenen Tests hat AMD für die Umwandlung eines Films von 90 Minuten aus FullHD 1080p in ein nicht näher angegebenes iPod-Format nur 23 Minuten gebraucht. Das Video wurde dabei auf der 150-Euro-Grafikkarte Radeon HD 4850 berechnet. Andere Modelle wie die 4870 oder die Doppel-GPU-Karte 4870 X2 können noch schneller sein. Die Anwendung, wie alle Programme für Stream 1.3, läuft auf allen Karten der Radeon-Serien 3000 (GPU RV670) und 4000 (GPU RV770). Die Serie 2000 mit der GPU R600 und alle älteren Karten funktionieren nicht mit Stream 1.3.

Konfiguration der Systeme
Ohne Unterstützung der Grafikkarte brauchte ein PC mit der 900-Euro-CPU QX9650 mit ihren vier Kernen bei 3 GHz für dieselbe Aufgabe über viereinhalb Stunden. Zwar ist für einen solchen Test ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen nötig, weil dieselbe Software für das Rechnen auf CPU und GPU nicht verfügbar ist. AMDs Anwendung scheint jedoch besonders schlecht gewählt. Der CPU-Test fand mit QuickTime Pro samt dessen MPEG-2-Paket statt, das recht langsam rechnet. Andere Anwendungen schaffen auf 3-GHz-CPUs bei ähnlichen Aufgaben das Transkodieren von HD-Material nahezu in Echtzeit.
So brauchte der Windows Movie Maker, der bis zu vier Kerne voll auslasten kann, bei unseren Tests von Intels Core i7 für die Wandlung eines AVCHD-Videos mit 1.440 x 1.080 Pixeln in einen WMV-Clip mit 1.280 x 720 Pixeln auf einem QX9770 nur gut 55 Minuten. Das Ausgangsmaterial war 41 Minuten lang, und der von uns verwendete QX9770 mit 3,2 GHz ist nur wenig schneller als der von AMD verwendete QX9650 mit 3 GHz.
Anfang Dezember 2008 können alle Interessierten AMDs Versprechen überprüfen - und auch die Qualität der so entstehenden Videos. Voraussetzung für die Nutzung des Converters ist der ebenfalls am 10. Dezember erscheinende Treiber Catalyst 8.12, der die Stream-Unterstützung enthält. Diese Funktion ist dann Standard für die monatlich erscheinenden AMD-Treiber. An den Werten von Benchmarks, die beispielsweise Nvidia mit seinen PhysX-Treibern für das Rechnen auf der GPU beeinflusst, soll sich durch die Stream-Funktionen aber nichts ändern.
AMDs Treiberchef Terry Makedon machte bei der Vorstellung des Converters klar, dass es sich um eine bewusst einfache Anwendung für Einsteiger handelt, die Videos sehr schnell konvertieren wollen. "Für die echten Video-Enthusiasten wird unser Tool nicht besonders gut sein", stellte Makedon klar. Qualität und Formate sollen zwar kaum eingeschränkt sein, aber unter anderem fehle die Batch-Konvertierung von mehreren Dateien. Hier, so der AMD-Manager, wolle man Anbietern von kostenpflichtigen Anwendungen nicht vorgreifen.
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