Roboter bauen Gussformen für Maschinenteile

Schiffspropeller, Turbinengehäuse - solche Teile sind angesichts ihrer Größe schwer herzustellen. Um sie gießen zu können, müssen die Arbeiter in der Gießerei zuerst von Hand ein Modell in Originalgröße bauen, aus dem sie dann die Gussform erstellen. Dann erst kann das Teil selbst gegossen werden.
Die Entwickler setzen dabei zwei verschiedene Verfahren ein: Beim ersten fräst ein Roboter das Modell für die Gussform aus einem großen Block. Beim anderen baut der Roboter das Modell Schicht für Schicht aus einem Zweikomponentenschaum. Da die Schichten etwa zwei Zentimeter dick sind, entsteht so ein relativ grobes Modell, das der Roboter anschließend glattfräsen muss.
In ein bis zwei Jahren sollen, so das IFF, die beiden Verfahren reif für den Einsatz in der Produktion sein. Rapid-Protoyping-Verfahren setzen sich mehr und mehr durch, da sie es ermöglichen, Werkstücke schnell und günstig herzustellen. Als Baumaterial dient dabei meist ein Kunststofffaden oder Metallstaub . Kürzlich hat das irische Unternehmen Mcor jedoch einen 3D-Drucker vorgestellt, der Modelle aus Papier und Klebstoff herstellt.