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Google als Grippe-Indikator

Suchanfragen geben in Echtzeit Aufschluss über die Verbreitung von Grippe. Der Ausbreitung der Grippe in einzelnen Bundesstaaten der USA lässt sich anhand von Suchanfragen recht exakt bestimmen. Das fanden Ingenieure bei Google heraus und stellen die so gewonnenen Informationen in Echtzeit zur Verfügung.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Projekt "Google.org Flu Trends" zeigt in Echtzeit den aktuellen Grippe-Status in den einzelnen Bundesstaaten der USA und ist damit aktueller als traditionelle Grippe-Überwachungssysteme, die ein bis zwei Wochen benötigen, um die entsprechenden Daten einzusammeln und aufzubereiten.

Während der letzten Grippe-Saison 2007/2008 hat Google mit der zuständigen Stelle des CDC (Centers for Disease Control) Daten abgeglichen. Google und CDC kamen gemeinsam zu dem Schluss, dass es eine konsistente und starke Korrelation zwischen den Suchanfragen und den Grippe-Daten der CDC gibt.

Nun stehen die aufbereiteten Daten unter google.org/flutrends(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung und sollen helfen, eine mögliche Grippe-Epidemie möglichst früh zu erkennen und so Leben zu retten. Google will damit auch zeigen, dass die Archivierung der Suchanfragen seiner Nutzer sinnvoll ist.


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