Test: Blackberry Curve 8900 mit GPS und 3,2-Megapixel-Kamera

Blackberry Curve 8900
Die Bildqualität lässt zu wünschen übrig. Wie die meisten Kameras in Smartphones macht auch das Blackberry Curve 8900 Fotos, die stark rauschen. Zudem muss der Nutzer beim Auslösen eine Verschiebung einrechnen zwischen dem, was er auf dem Display sieht und dem, was die Kamera tatsächlich aufnimmt. Das ist gerade bei Nahaufnahmen ärgerlich. Neben der Kamera findet sich auch ein Mediaplayer, der MPEG4- oder 3GP-Videos und Musikdateien in den Formaten MP3, AAC, WAV und WMA abspielt.
Kräftig aufgestockt hat RIM den Speicher: Während der Blackberry Curve 8300 mit bescheidenen 64 MByte internem Speicher auskommen muss, bietet der Blackberry Curve 256 MByte. Zudem lässt sich der Stauraum für Musik-, Foto- und Videodaten durch Micro-SD-Speicherkarten um bis zu 8 GByte erweitern. Ärgerlich nur, dass die Speicherkarte schwer zugänglich unter der rückseitigen Abdeckung verborgen liegt. Der Prozessor ist mit 512 MHz getaktet, das Smartphone reagiert zügig und öffnet Applikationen in Sekundenbruchteilen. In der Geschwindigkeit stellt das Blackberry-Modell sämtliche Windows-Mobile-Geräte in den Schatten, die derzeit in Umlauf sind.
Das BlackBerry Curve 8900 ist als Quadband-GSM-Gerät für die GSM-Netze 800, 900, 1.800 sowie 1.900 konzipiert. Für die mobile Datennutzung stehen EDGE und GPRS bereit, alternativ kann auch WLAN verwendet werden. Auf UMTS oder gar HSDPA muss der Besitzer des Blackberry Curve 8900 allerdings verzichten, hier wurde nicht nachgebessert.

Blackberry Curve 8900
Zur Kommunikation mit anderen Geräten stehen eine USB- und eine Bluetooth-Schnittstelle zur Verfügung. Der Akku soll laut Research in Motion bis zu 4 Stunden bei Telefonaten und 17 Tage im Stand-by durchhalten. Damit hat sich auch bei der Akkulaufzeit keine Verbesserung ergeben.
Die Sprache hört sich ein bisschen brummig an, der Gesprächspartner ist jedoch gut zu verstehen. Schade, dass die maximale Lautstärke sehr leise klingt. Am Bahnhof oder am Flughafen dürfte der Blackberry Curve damit Durchsetzungsschwierigkeiten haben. Die integrierte Freisprecheinrichtung ist sehr gut, der Gesprächspartner merkt kaum einen Unterschied zwischen aktivierter und deaktivierter Freisprechfunktion.
Das BlackBerry Curve 8900 soll bei T-Mobile ab Anfang Dezember für 359,95 Euro ohne Vertrag zu haben sein. Eine Speicherkarte ist im Lieferumfang nicht enthalten.
Fazit:
Der neue Blackberry Curve 8900 unterscheidet sich vom Vorgängermodell durch das GPS-Modul, mehr Prozessorgeschwindigkeit und üppigeren Speicher. Der Neue arbeitet schnell, seine Stärken sind E-Mail und Webzugang - allerdings muss der Nutzer dabei ohne UMTS oder HSDPA zurechtkommen. Die Multimediaausstattung hingegen ist eher Mittelmaß.
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Ich habe den Curve 8900 seit letztem Freitag und bin restlos begeistert. Tolles Gerät !
Liebes Golem Team Ich habe noch nie - wirklich noch nie - einen so schlecht geschriebenen...
...mit der BlackBerry Solution und dem Grundgedanken der hinter der Technik und dem...
jo du hast recht! als astronaut kann ich bestätigen das mir so ein teil niemals nie...