Test: Blackberry Curve 8900 mit GPS und 3,2-Megapixel-Kamera

Testfoto Blackberry Curve 8900
Testfoto Blackberry Curve 8900
Wird der Blackberry Curve 8900 zum ersten Mal eingeschaltet, erscheint ein Einrichtungsassistent, der die Menüführung und ein paar Bedienregeln erklärt. Neben Sprache und Uhrzeit kann sich der Nutzer auch bei der Einrichtung eines WLAN-Netzwerkes oder seiner E-Mail helfen lassen.

Zudem gibt es die Möglichkeit, Schriftart und Schriftgröße zu ändern. Diese Angaben bleiben in vielen Anwendungen gültig, nicht aber im Browser. Der Browser optimiert nämlich jede Seite automatisch auf die Größe des Bildschirms. Die Folge: Die Schrift wird dabei sehr klein dargestellt, die Augen ermüden schnell beim Lesen. Zwar lässt sich die Schrift vergrößern, dann jedoch muss der Nutzer auf der Webseite hin- und herscrollen, um eine Zeile komplett lesen zu können, weil das Display klein ist.

Der Browser ist eine Blackberry-Eigenentwicklung, verpackt in das Layout eines Web-&-Walk-Browsers von T-Mobile. Beim Aufrufen von Webseiten werden die abgefragten Webdaten komprimiert und dann erst auf den Blackberry geholt. Im Test dauerte die Darstellung der Golem.de-Homepage über WLAN lange 26 Sekunden. Erfolgt die Datenübertragung via EDGE, verlängert sich die Wartezeit auf 32 Sekunden. Zudem lassen sich mit dem Browser Webfeeds abonnieren und anzeigen. Youtube-Videos spielt der Blackberry Curve 8900 aber nicht ab.

Blackberry Curve 8900
Blackberry Curve 8900
Im Blackberry Curve steckt ein GPS-Empfänger inklusive A-GPS-Funktion zur schnelleren Ortung. Bei einem Kaltstart dauert es knapp eine Minute, bis das Smartphone seinen Standort gefunden hat. Eine Routenberechnung braucht etwa 10 Sekunden. Über den Menüpunkt Karten steht eine lokale Suche nach Hotels, Restaurants oder Anwälten zur Verfügung. Eine vollwertige Navigationssoftware mit Sprachführung ist nicht vorinstalliert. T-Mobile zieht es vor, seine Routenplaner-Software Navigate für 4,95 Euro pro Monat an den Mann zu bringen. Die Offboard-Lösung liefert immer aktuelles Kartenmaterial und Staumeldungen, schlägt aber mit monatlichen Fixkosten zu Buche. Außerdem fallen bei dieser Lösung im Ausland sehr hohe Kosten durch Roaminggebühren an.

Das Gerät unterstützt den Blackberry-Push-E-Mail-Dienst. Die Erstellung eines Kontos ist unkompliziert, die wichtigsten Provider sind bereits hinterlegt, so dass der Nutzer nur noch den Provider auswählen und seine Zugangsdaten eingeben muss. Das System ermöglicht es, E-Mail-Anhänge herunterzuladen und öffnet die Dateien aus Word, Excel, PowerPoint, unterstützt PDF-Dokumente und kann Bilddateien der Formate JPEG, BMP und TIFF öffnen. Allerdings lassen sich die Dokumente auf dem Blackberry Curve nicht bearbeiten. Wer dies tun will, muss die Premium-Edition von Documents To Go erwerben.

Testfoto Blackberry Curve 8900
Testfoto Blackberry Curve 8900
Nachgebessert haben Research in Motion bei der Kamera: Statt der 2-Megapixel-Kamera des Blackberry Curve 8300 sitzt nun eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Bildstabilisator in dem Gerät. Aufgerufen wird die Kamera über den Auslöseknopf am rechten Gehäuserand für ein Smartphone ungewöhnlich flott: Knapp zwei Sekunden dauert es, bis die Kamera startklar ist.

Unter den Einstellungen lassen sich neben dem automatischen Weißabgleich noch fünf vorgegebene Lichtsituationen eingeben. Zudem kann der Nutzer seine Fotos mit Geotags versehen. Diese Funktion ist standardmäßig ausgeschaltet, da sie viel Strom frisst. Achtung: Die Kamera lässt den GPS-Empfänger immer an, sobald er einmal eingeschaltet ist. Motivprogramme hat RIM seinem neuen Blackberry-Modell nicht beigefügt. Der Autofokus braucht bei schlechten Lichtverhältnissen immer noch lange drei bis vier Sekunden, bis er scharfstellt und auslöst. Für Schnappschüsse ist das zu lange.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Test: Blackberry Curve 8900 mit GPS und 3,2-Megapixel-KameraTest: Blackberry Curve 8900 mit GPS und 3,2-Megapixel-Kamera 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


BB User 22. Dez 2008

Ich habe den Curve 8900 seit letztem Freitag und bin restlos begeistert. Tolles Gerät !

Blaue Beere 09. Dez 2008

Liebes Golem Team Ich habe noch nie - wirklich noch nie - einen so schlecht geschriebenen...

BlackBerryUser 13. Nov 2008

...mit der BlackBerry Solution und dem Grundgedanken der hinter der Technik und dem...

mr-strongarm 13. Nov 2008

jo du hast recht! als astronaut kann ich bestätigen das mir so ein teil niemals nie...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /