VMware MVP - Virtualisierung fürs Handy

Trango Virtual Processor wird zu VMware MVP

Nach dem Desktop und Server will VMware nun auch das Mobiltelefon virtualisieren. Nutzer sollen so mehrere Profile, beispielsweise eines für persönliche Nutzung und ein anderes für den beruflichen Einsatz, auf demselben Handy verwenden können.

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VMware MVP basiert auf dem "Trango Virtual Processor", den VMware mit der Übernahme von Trango im Oktober 2008 erworben hat. Dabei handelt es sich um eine schlanke Softwareschicht, die auf dem Mobiltelefon läuft und Applikationen und Daten von der darunter liegenden Hardware entkoppelt. So sollen Hersteller Mobiltelefone schneller auf den Markt bringen können und auch die Verwaltung der Handys wird erleichtert, beschreibt VMware die Vorzüge der Handyvirtualisierung.

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Die Marktforscher von Gartner prognostizieren dem Thema Handyvirtualisierung rasantes Wachstum: Bis 2012 werden mehr als 50 Prozent der ausgelieferten neuen Smartphones virtualisiert sein. Auch der Embedded-Prozessor-Spezialist ARm sieht den Bedarf und will künftig mit VMware in diesem Bereich zusammenarbeiten.

Vor allem Gerätehersteller sollen von der Handyvirtualisierung profitieren. Statt die notwendige Software auf die Vielzahl von Chipsätzen, Betriebssystemen und Gerätetreibern anzupassen, muss die Software nur noch für eine einheitliche virtuelle Abstraktionsschicht geschrieben werden. Zugleich können Hersteller die Portierungskosten durch Isolierung der Gerätetreiber vom Betriebssystem weiter senken, da die gleichen Treiber auf jedem Handy - unabhängig vom verwendeten Betriebssystem - eingesetzt werden können. So kann die Software auf mehreren Telefonen eingesetzt werden, was den Aufwand verringert, Kosten spart und es erlaubt, Geräte schneller auf den Markt zu bringen.

Zudem soll die Virtualisierung die Grundlage für Sicherheitssysteme, Digital Rights Management, Authentifizierung und Abrechnung schaffen. Mit der Virtualisierung können diese Funktionen auch auf offenen Betriebssystemen isoliert und in abgeschotteten und manipulationssicheren virtuellen Maschinen ausgeführt werden.

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Nutzern und Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, mehrere Profile - die individuelle Auswahl an Applikationen, Bildern, Videos, Musik, E-Mails, Bankinformationen, Kreditkarteninformationen, Kontakten, Aufgaben und Terminen - auf einem Gerät zu verwenden. VMware MVP wird diese Profile als Satz an Dateien speichern, so dass alle Applikationen und Daten auf dem Telefon als Dateisammlung verwaltet werden. Die Mitarbeiter können dann ihr Profil leicht auf ein neues Gerät übertragen, so dass sich ein Upgrade auf ein neues Telefon praktisch schmerzlos vollzieht.

VMware unterstützt derzeit die Betriebssysteme Windows CE 5.0 und 6.0, Linux 2.6.x, Symbian 9.x, eCos, µITRON NORTi und µC/OS-II. Weitere Informationen gibt VMware auf Anfrage heraus.

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