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WinHEC: Microsoft zeigt SQL-Server auf 192 Kernen

Neue Version soll besonders gut skalieren

Auf seiner Entwicklerkonferenz WinHEC hat Microsoft seinen SQL-Server auf Rechnern mit Xeon- und Itanium-Prozessoren mit besonders vielen Kernen vorgeführt. Bei bis zu 256 Threads und 192 physikalischen Kernen skalierte die Software dabei bis zu 80 Prozent.

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Windows-Software haftet der Ruf an, mit vielen Kernen schlecht zu skalieren. Für die Desktopbetriebssysteme hatte Microsoft das auch bereits bestätigt, im Serverbereich ist Skalierfähigkeit jedoch Pflicht. Linux gilt in diesem Punkt als deutlich flexibler.

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Bill Laing
Bill Laing
Daher gab sich Bill Laing, Microsofts Direktor für die Entwicklung von Windows Server 2008, bei seinem sonst an Neuigkeiten armen Vortrag am 7. November 2008 (Ortszeit) auf der WinHEC in Los Angeles auch viel Mühe, die Skalierfähigkeit seiner Produkte vorzuführen.

Server von IBM (links) und HP
Server von IBM (links) und HP
Dafür zeigte Laing zunächst einen IBM-Server aus der Serie 3950M2, der mit 32 Xeons aus der Serie 7400 (Codename "Dunnington") mit je sechs Kernen und insgesamt 512 GByte Arbeitsspeicher bestückt war. Dieses System mit 192 physikalischen Kernen arbeitete zunächst unter SQL-Server 2008 auf nur 64 Kernen, wobei eine der CPUs also nicht voll genutzt wurde. Der Taskmanager von Windows Server 2008 zeigte für jeden der Kerne mindestens 80 Prozent Last an, einige der Cores liefen auch am Anschlag.

Zuerst nur 64 Kerne
Zuerst nur 64 Kerne
Über einen Konsolenbefehl schaltete ein Microsoft-Techniker dann alle 192 Kerne an, die Gesamtauslastung des Taskmanagers stieg dabei auf rund 80 Prozent. Welche Aufgaben der SQL-Server dabei genau ausführte, gab Bill Laing nicht an. Er erklärte aber, dass die Software inzwischen 256 Kerne voll nutzen könne. Laing sprach dabei von "logical processing units", die auch die durch Intels HyperThreading erzeugten virtuellen Kerne beschreiben.

192 Xeon-Kerne unter Last
192 Xeon-Kerne unter Last
Das zeigte Microsofts Server-Chef dann auch mit einer Itanium-Maschine von HP, die mit 64 Itanium-Prozessoren mit Dual-Cores aus der Serie 9100 bestückt war. Intels bereits im April 2008 vorgeführter Quad-Itanium "Tukwila" kam noch nicht zum Einsatz. Schon die 9100er-Itaniums (Codename "Montvale") können jedoch per HyperThreading pro Sockel vier Threads verarbeiten. Damit ergeben sich in 64 Sockeln mit Dual-Cores 256 der "logical processing units". Und auch diese konnte Bill Laing mit SQL-Server 2008 zu rund 80 Prozent auslasten.

Auch Intels neuer Prozessor, der Core i7 mit Nehalem-Architektur, kam in Laings Vortrag kurz zu Ehren. So, wie Intel die CPU positionieren möchte, wurde sie auch vorgeführt: in einem Gamingrechner mit zwei GeForce GTX-280 und dem Spiel "Crysis Warhead".

Der Vortrag ist bei Microsoft als WMV-Stream abrufbar, daraus stammen auch die hier wiedergegebenen Bilder.

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Trax 10. Nov 2008

... wäre die Auslastung direkt auf 10% gesunken :)

Dumpfbacke 10. Nov 2008

Der erfahrene User bastelt eine for- Schleife mit 50 Durchgängen drumherum, damit der...

Dumpfbacke 10. Nov 2008

Mud du ma Email schreiben an die Entwickler. Je nach Distri gibt es eine Mailingsliste...

Dumpfbacke 10. Nov 2008

Meinst du den Load von Top? Das kann jederzeit Werte von 15 und noch höher annehmen. Das...

JelloBiafra 07. Nov 2008

mein gedanke.


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