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Samsung: 23-Zoll-LCD mit 2.048 x 1.152 Bildpunkten

16:9- statt 16:10-Bildformat bei Samsungs Syncmaster 2343BWX. Samsung liefert das nach eigenen Angaben erste Breitbild-LCD mit einer QWXGA-Auflösung von 2.048 x 1.152 Bildpunkten aus. Der koreanische Hersteller geht davon aus, dass der Trend hin zu solchen Bildschirmen mit 16:9-Seitenverhältnis geht – üblich sind bei Breitbild-LCDs derzeit 16:10, anders als im Heimkinobereich.
/ Christian Klaß
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Im Vergleich zu 22-Zollern mit 16:10-Bildformat und 1.680 x 1.050 Pixeln ist die Auflösung des neuen Syncmaster 2343BWX 33 Prozent höher. Das erzielt Samsung durch eine höhere Pixeldichte: Während etwa ein aktuelles 22-Zoll-LCD von Samsung einen Pixelabstand von 0,282 mm aufweist, sind es beim TN-Panel des neuen 2343BWX laut koreanischer Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) 0,249 mm.

Auf dem 2343BWX sollen sich zwei Din-A4-Seiten plus Windows-Sidebar bequem nebeneinander darstellen lassen, wobei der 16:9-Bildschirm auch für Filmwiedergabe geeignet ist. Alternativ kann das Panel auch hochkant gedreht (Pivot-Funktion) werden. Beim Kontrastverhältnis nennt Samsung einen Wert von 20.000:1, die Reaktionszeit liege bei 5 ms und der Stand-by-Stromverbrauch bei 0,3 Watt. Die Leuchtstärke soll 300 cd/m2 (dynamisch) betragen, der Blickwinkel 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal.

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Der Anschluss erfolgt mittels VGA oder DVI. Ein Displayport fehlt. Eine beiliegende Software soll dem Nutzer unter Windows helfen, die Fenster besser auf die Fläche zu verteilen – sie lässt sich dazu in bis zu sechs getrennte Bereiche teilen.

In Korea verkauft Samsung den Syncmaster 2343BWX für 389 Won, umgerechnet rund 230 Euro. Laut Preisvergleichsdiensten wird das Gerät in Deutschland – als 2343BW – bald ab 240 Euro zu haben sein. Einige Händler gehen davon aus, dass das Display ab Mitte oder Ende November 2008 bei ihnen eintrifft.

Samsung hofft, mit dem 16:9-Format im Markt für PC-Monitore Trendsetter zu sein – und das Kaufinteresse wieder anzukurbeln. Bis zum Jahr 2012 erwartet der Hersteller, dass 16:9-Displays einen Marktanteil von 67 Prozent erreichen, zum Industriestandard werden und 16:10-Displays damit weitgehend verdrängen.


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