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THQ will weniger, aber bessere Spiele

US-Publisher verbucht stark erhöhten Quartalsverlust. Tief in den roten Zahlen steckt THQ. Der Publisher setzt auf einen Strategiewechsel – künftig möchte er weniger Spiele veröffentlichen, die werden aber mit mehr Aufwand entwickelt. Bis 2010 will Firmenchef Brian Farrell sein Unternehmen wieder profitabel machen.
/ Peter Steinlechner
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115,3 Millionen US-Dollar Verlust – das steht unter der Quartalsbilanz von THQ im letzten Geschäftsjahresquartal, das am 30. September 2008 beendet wurde. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag das Minus noch bei rund 7 Millionen US-Dollar. Der Umsatz ist gesunken, statt 229,3 waren es nun 164,8 Millionen US-Dollar. Hauptgrund seien vor allem Wertberichtigungen gewesen, ohne die der Verlust bei 30 Millionen US-Dollar gelegen hätte. Außerdem seien von einigen Spielen deutlich weniger Einheiten gekauft worden als erwartet, insbesondere vom Spiel zum Pixar-Film Wall-e. Auch die generelle Kundennachfrage habe als Folge der Finanzkrise spürbar nachgelassen.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte THQ fünf seiner bis dahin 16 Entwicklerstudios geschlossen. Insgesamt sind 250 Mitarbeiter betroffen – rund 17 Prozent der Gesamtbelegschaft. Mit den verbliebenen elf Studios plant THQ-Chef Brian Farrell einen Strategiewechsel: Künftig will er weniger, aber dafür bessere Spiele produzieren lassen. Bis 2010 will er sein Unternehmen wieder in die Gewinnzone führen.


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