Grafikkarte beschleunigt Adobe Creative Suite 4

Die PNY-Karte ist mit 1,5 GByte DDR3-Grafikspeicher bestückt, belegt den benachbarten Steckplatz aufgrund ihres Kühlsystems mit und wartet mit Displayport, DVI-I- und Stereoskopie-Synchronisierungsschnittstellen auf. Der Quadro CX verfügt über eine 384-Bit-Speicherschnittstelle und 192 Stream-Prozessoren. Technisch entspricht der Chip dem GeForce GTX 260 , rechnet allerdings durch andere Treibereinstellungen genauer und wird mit Zusatzsoftware geliefert.
Für die Premiere-Pro-CS4-Beschleunigung ist das mitgelieferte und auf Nvidias CUDA-Schnittstelle aufsetzende Plug-in RapiHD von Elemental Technologies zuständig. Zudem lässt sich die Editing- und Rendering-Zeit bei der Arbeit mit mehreren HD-Videostreams, Grafikoverlays und Auslagerung bestimmter Effektberechnungen auf den Grafikchip beschleunigen.
Über das optionale Quadro-SDI-Board und weitere Plug-ins soll zudem vor der finalen Ausgabe eine exakte Vorschau auf das Ergebnis mit 30-Bit-Farbtiefe oder unkomprimiertem 10-Bit/12-Bit-SDI möglich sein.
Auch die Videoeffektsoftware After Effects CS4 soll durch die Beschleunigung profitieren; konkret erwähnt wurden von Nvidia bei der Quadro-CX-Ankündigung Schärfentiefe, bestimmte Verwischeffekte (Bilateral Blur), Turbulenzeffekte wie fließendes Wasser oder wehende Flaggen sowie Cartoonfilter.
Die PCI-Express-Grafikkarte PNY Quadro CX ist laut Hersteller ab sofort für 1.760 Euro erhältlich.



