Abo
  • IT-Karriere:

Mehr GPS-Smartphones als Navigationsgeräte verkauft

Die meisten GPS-Smartphones bieten aber keine vollwertige Navigation

Im zurückliegenden dritten Quartal 2008 wurden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika mehr Smartphones mit integriertem GPS-Empfänger als Navigationsgeräte verkauft. Das ergibt eine Studie der Marktforscher von Canalys. Aber nur ein Bruchteil der GPS-Smartphones ist mit vollwertiger Navigationssoftware ausgestattet.

Artikel veröffentlicht am ,

Im regionalen Markt Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) konnten die Hersteller von Navigationsgeräten insgesamt 4,3 Millionen Geräte im dritten Quartal 2008 absetzen. Im gleichen Zeitraum wurden in dieser Marktregion 10,4 Millionen Smartphones mit integriertem GPS-Empfänger verkauft. In EMEA gibt es mit einem Anteil von 70 Prozent die meisten Smartphones mit integrierter GPS-Funktion.

Stellenmarkt
  1. BavariaDirekt, München
  2. Neoskop GmbH, Hannover

Den meisten Smartphones mit integrierten GPS-Empfängern fehlen allerdings vollständige Navigationsfunktionen, so dass davon auszugehen ist, dass nur ein Bruchteil der Mobiltelefone auch für die Navigation eingesetzt wird. Auch wenn die Verkaufszahlen suggerieren, dass klassische Navigationsgeräte an Bedeutung verlieren, so kann dies durch die Beobachtungen von Canalys nicht bestätigt werden.

Bei nur 11 Prozent aller GPS-Smartphones im EMEA-Markt wurden vollständige Navigationsfunktionen aktiviert. Bei vielen dieser Smartphones legen die Hersteller nur eine zeitlich eingeschränkte Testversion einer Navigationssoftware bei, so dass der Kunde die Wahl hat, ob er das Produkt erwirbt. Auf die Verkaufszahlen für das dritte Quartal 2008 bezogen bedeutet dies, dass lediglich 1,14 Millionen GPS-Smartphones für die Navigation verwendet werden.

Autonavigationsgeräte bieten meist mehr Funktionen als ein vergleichbares GPS-Smartphone. Dazu zählt etwa der bequeme Empfang von Verkehrsdaten, um Staus zu umfahren. Außerdem ist die Bauform von herkömmlichen Navigationsgeräten eher auf die Anforderungen im Fahrzeug ausgerichtet, was bei den wenigsten am Markt befindlichen GPS-Smartphones der Fall ist. Dazu zählt unter anderem ein ausreichend großes Display, um die Informationen schnell erkennen zu können. Die meisten Smartphones bieten deutlich kleinere Displays als Navigationsgeräte.

Außerdem wird ein Autonavigationsgerät unter anderen Gesichtspunkten gekauft als ein Smartphone. Während ein Mobiltelefon zumeist personenbezogen erworben wird, wird ein Navigationsgerät für ein Auto und damit für einen breiteren Nutzerkreis angeschafft. In einem von einer Familie genutzten Fahrzeug müsste jeder Fahrer ein GPS-Smartphone besitzen, damit jeder den Komfort einer Navigationshilfe nutzen kann.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-60%) 23,99€
  2. 149,99€ (Release noch nicht bekannt)
  3. 3,99€
  4. (-68%) 8,99€

rbugar 14. Nov 2008

Ist doch egal ob die Fußgänger Route perfekt ist oder nicht. Das Handy hat man immer...

mistake 07. Nov 2008

Für TMC benötigt man Radio-Empfang und nicht GPS-Empfang.

noch mehr Soße 06. Nov 2008

Danke, in meinem Bekantenkreis kenne ich nur 3 Leute die ersthaft Bilder mit dem Handy...

urgel 06. Nov 2008

Richtig, kann mich da nur anschließen, sonst würde es dann auch noch bedeuten, dass bei...

Bouncy 06. Nov 2008

weil das doppelt gemoppelt ist - es hat sowieso fast jeder ein handy dabei, auch im...


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
    10th Gen Core
    Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

    Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
    Von Marc Sauter

    1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
    2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
    3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

      •  /