Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Opera-Browser kommt ins BIOS

Phoenix und Opera entwickeln Browser für die Instant-On-Lösung HyperSpace. Surfen bereits beim Booten von Windows, das wollen der BIOS-Hersteller Phoenix und der norwegische Browserhersteller Opera ermöglichen. Dazu wird Opera in die Instant-On-Lösung HyperSpace von Phoenix integriert.
/ Jens Ihlenfeld
140 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die auf HyperSpace angepasste Version von Opera soll innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit sein, noch bevor Windows gebootet ist. Da HyperSpace eine Virtualisierungstechnik umfasst, kann der Browser auch beim Bootvorgang oder parallel mit Windows genutzt werden. Die Nutzer können jederzeit zwischen Windows und HyperSpace umschalten.

Phoenix verspricht zugleich eine längere Akkulaufzeit, denn der Stromverbrauch soll im HyperSpace-Modus niedriger sein. Die Grundlage für diese Umgebung bildet HyperCore, ein Hypervisor, der direkt in das BIOS integriert ist. Phoenix bezeichnet ihn als "Zoned Virtual Machine Monitor", der seine Dienste Seite an Seite mit einem laufenden Windows-System zur Verfügung stellt.

Phoenix bietet die Technik Hardwareherstellern zur Integration an. Wann entsprechende Produkte auf den Markt kommen, verriet das Unternehmen nicht.


Relevante Themen