Olympus findet Lücke zwischen E-3 und E-520

Olympus E-30 mit höherer Auflösung, aber schlechterem Sucher als E-3

Olympus hat mit der E-30 eine Mittelklasse-Spiegelreflexkamera vorgestellt, die eine Lücke im Sortiment zwischen dem Profigerät E-3 und der Consumer-DSLR E-520 schließen soll. Sie erreicht mit 12,2 Megapixeln sogar eine höhere Auflösung als die E3 und besitzt ein größeres Display. Bei anderen Punkten gib es aber Abstriche.

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Olympus E30
Olympus E30
Die auf dem Four-Thirds-Standard basierende E-30 ist mit einem schwenkbaren, 2,7 Zoll großen LCD ausgestattet, das im Live-View-Modus auch als Sucher dient. Seine Auflösung liegt bei 230.000 Bildpunkten. Durch den aus kompakten Digitalkameras bekannten Kontrastautofokus kann auch im Live-View-Modus automatisch scharfgestellt werden. Diese Funktion bietet die E-3 nicht.

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Der Kontrast-Autofocus arbeitet nur mit neueren Olympus-Objektiven zusammen, darunter dem 9-bis-18-mm, dem 14-bis-42-mm und dem 40-bis-150-mm sowie dem 25-mm-Pancake und dem neuen Objektiv mit 14 bis 54 mm (KB).

Allerdings ist bei der E-30 der Sucher schlechter und deckt nur 98 Prozent des Bildfeldes ab. Seine Vergrößerung liegt nur noch bei 1,02, während die E-3 100 Prozent abdeckt und eine 1,15fache Vergrößerung liefert.

Olympus E30
Olympus E30
Bei der E-30 kommt außerdem ein glasfaserverstärktes Kunststoffgehäuse zum Einsatz, während bei der E-3 auf Metall gesetzt wird. Durch eine weniger aufwendige Abdichtung ist die E-30 nur spritzwasserdicht. Das Speicherkartenfach ist zum Beispiel nicht abgedichtet. Die neue DSLR arbeitet mit CompactFlash- und xD-Karten.

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Der fest eingebaute Bildstabilisator arbeitet unabhängig vom verwendeten Objektiv und gleicht Verwackelungen durch Gegenbewegungen des Sensors aus. Die Kamera ist mit einem 11-Punkt-Autofokus ausgestattet und bei Serienaufnahmen genauso schnell wie die E-3: fünf Bilder pro Sekunde und zwölf RAW-Aufnahmen hintereinander (E-3: 19 Aufnahmen) ohne Speicherpause.

Olympus E30
Olympus E30
Die Kamera erreicht Verschlusszeiten von bis zu 1/8.000 Sekunde, die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 3.200. Im Gegensatz zur Profikamera wurden einige Bildbearbeitungsfunktionen in die E-30 eingebaut. Die Wirkung der Filter Pop Art, Weichzeichner, blasse & helle Farbe, körniger Film und Lochkamera lässt sich bereits während der Bildkomposition auf dem LCD im Live-View-Modus betrachten. Ebenfalls schon vor der Aufnahme werden auf Wunsch die Auswirkungen von vier verschiedenen Belichtungskorrektur- oder Weißabgleichseinstellungen auf dem LCD dargestellt.

Die E-30 kann wie ihre große Schwester mehrere externe Blitzgeräte schnurlos steuern. Außerdem sind eine Synchrobuchse und ein Mittelkontaktschuh für Blitzgeräte vorhanden. Die Blitzsynchronisationszeit liegt bei 1/125 Sekunde.

Olympus E30
Olympus E30
Damit die Kamera gerade gehalten wird, wurde eine elektronische Wasserwaage eingebaut: Der zweiachsige Sensor erkennt Kameraneigungen nach vorn/hinten und zu den Seiten und zeigt sie auf dem ausklappbaren Display, im Sucher oder auf dem LCD der Kamera an, das auf der Gehäuseoberseite liegt.

Olympus stellte ein neues Objektiv mit einem Brennweitenbereich von 14 bis 54 mm (KB) mit Anfangsblenden von F2,8 bis F3,5 vor, das mit dem Kontrast-AF der E-30 arbeitet. Die Olympus E-30 soll Mitte Januar 2009 zum Preis von 1.350 Euro erhältlich sein und misst 142 mm x 108 mm x 75 mm bei einem Gewicht von 700 Gramm, allerdings ohne Objektiv.

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