Canon überarbeitet professionelle HD-Camcorder
Beide Camcorder unterscheiden sich nur wenig voneinander. Der XH G1S besitzt gegenüber dem preiswerten Modell A1S-Schnittstellen für HD-SDI, Timecode (Eingang/Ausgang) und Genlock. Die Camcorder zeichnen auf das MiniDV-Band mit einer Bildrate von 50i oder 25F im HDV-1080i-Format auf. Für die Aufzeichnung im NTSC-Format mit 60i, 24F oder 30F ist eine kostenpflichtige Umrüstung möglich.
Am Objektiv befinden sich separate Ringe für Schärfe, Zoom und Blende, die gleichzeitig bedient werden können. In den Menüs können gegenüber den Vorgängermodellen auch die Geschwindigkeit des Autofokus und die Farbtemperatur anhand diverser Voreinstellungen bestimmt werden. Um schnell die richtige Belichtung zu erwischen, kann per Knopfdruck auch im manuellen Betrieb schnell eine Messung durchgeführt werden.
Weitere Neuerungen sind die zwei unabhängig voneinander regelbaren XLR-Audioeingänge und manuelle Begrenzer. Im Lieferumfang ist ein umschaltbares Stereomikrofon enthalten, das auch in Mono aufzeichnen kann.
Die individuellen Einstellungen, die der Kameramann in den Camcordern vornehmen kann, lassen sich auf einer SD- oder MMC-Karte speichern und auf Wunsch auf einen anderen Canon-Camcorder der XL- und XH-Serie übertragen.
Beide Canon-Camcorder sollen ab Dezember 2008 im Handel sein. Der XH G1S soll rund 7.770 Euro kosten, der XH A1S hingegen 4.410 Euro.
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